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Soziales und Gesundheit
Wir fordern Soziale Teilhabe für alle. Wir wollen Menschen von jung bis alt unterstützen. Immer mehr Menschen in der Stimbergstadt sind von Sozialleistungen abhängig. Unser Anliegen ist es, ihnen nicht nur den selbstverständlichen Standard von Wohnraum und Lebensunterhalt zu bieten, sondern auch eine Perspektive.
Schulessen und Schülbücher müssen kostenlos sein.  Unsere Schulmensa, die 1 Mio. Euro gekostet hat bietet sich dafür an. Sie könnte ein generationsübergreifender Treffpunkt werden. Wir setzen auf die kostenlose Verfügbarkeit von Lernmitteln, um Kindern, die Sozialgeld beziehen, nicht zu benachteiligen. Das gilt auch für Schülerinnen und Schüler, die die gymnasiale Oberstufe besuchen und durch den Regelsatz zurzeit finanziell schlechter gestellt werden.
Wir wollen unabhängige Ombudsstellen bei der ARGE. Je höher der Bildungsabschluss, desto geringer die Gefahr von Arbeitslosigkeit. Kernpunkt aller Aktivitäten der ARGE muss also die Qualifikation und Weiterbildung von Arbeitslosen sein. Hierbei legen wir Wert auf  transparente Vergabeverfahren an Bildungsträger, um die Qualität und die anschließende Verwertbarkeit der Bildungsabschlüsse auf dem Arbeitsmarkt zu garantieren. Darüber hinaus unterstützen wir die Forderung, eine Ombudsstelle einzurichten, die Beschwerden und Einsprüchen von Antragstellern unabhängig und engagiert auf den Grund geht.
Es ist unbestritten, dass Langzeitarbeitslose eine deutlich schlechtere Konstitution aufweisen als Ewerbstätige. Um diesen eine gleichberechtigte Teilhabe am Arbeitsleben und somit an der Gesellschaft zu ermöglichen, ist es erforderlich, nicht allein die Defizite aufzudecken, sondern vielmehr die Möglichkeiten und Stärken zu erkennen, um gezielt Vermittlungs- und Rehabilitationsaktivitäten in diese Richtung zu lenken. Wir müssen die Situation der Betroffenen gezielt verbessern, durch intelligente Förderung, Einbindung anderer Akteure und Aktivierung brachliegender Potenziale. Daneben ist es wichtig, Empfängern von Transferleistungen eine „Mobilitätsgarantie“ zu geben; Busse und Bahn, sprich der ÖPNV, sollten möglichst kostengünstig sein.
Initiativen zur Erhaltung der Infrastruktur im Stadtteil, wie z. B. eine geringe Entfernung zur nächsten Bushaltestelle oder die Lebensmittelversorgung, müssen unterstützt werden. Davon profitieren zum Beispiel auch Menschen mit Behinderungen oder Mütter mit kleinen Kindern. Entsprechend sind öffentliche Hand, Wohlfahrtsverbände und Unternehmen hier gefragt, an einem Strang zu ziehen. Die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an der Gesellschaft ist eine prioritäre Aufgabe. Bisher wird diesen Anforderungen nur bedingt  Rechnung getragen. Insbesondere der Landschaftsverband Westfalen-Lippe ist als Träger des betreuten Wohnens in der Pflicht, auch die kulturellen und sozialen Teilhabemöglichkeiten zu fördern. Das gilt nicht nur für die Begleitung von Menschen mit Behinderungen, soweit diese nötig ist, sondern auch die Unterstützung einer Infrastruktur für Seh- und Hörbehinderte. Wir fordern: Kein Sparen auf Kosten von Menschen in Notsituationen. Beratungsangebote, die Benachteiligte unterstützen, sind auch in Zeiten klammer Kassen zu fördern und sicherzustellen.  Betreuungsangebote für Benachteiligte auch zu Hause, evtl. Online-Betreuung, müssen unterstützt werden
Das Angebot des „Ladens“ ist lobenswert, allerdings alleine nicht ausreichend. Der Anbau von Nutzpflanzen auf Brachflächen in der Innenstadt (Urban Gardening) kann die Versorgung mit guten und kostengünstigen Lebensmitteln verbessern. Die Idee der „Essbaren Stadt“ sorgt für eine bessere Bildung und verstärkt das Wissen über den Einsatz und die Pflege von seltenen Pflanzenarten. Erstrebenswert ist auch eine Zusammenarbeit der Kleingärtner mit Schulen, Kindergärten und Seniorenheimen, um z.B. unbelegte Parzellen als Lernorte für Schulen und Kindergärten und Betätigungsfelder für Bewohner von Seniorenheimen ohne eigenes Angebot einzurichten.
Die Grünen setzen sich dafür ein:
  • Einführung eines Sozialmanagement-Systems nach SA8000 für gesunde und faire Arbeitsbedingungen.
  • Hilfeleistungen für alte Menschen und chronisch Kranke auch zuhause.
  • die Schulmensa als generationenübergreifenden Treffunkt.
  • Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden und Wohnungen fördern.
  • Beratungsangebote für Benachteiligte sichern.
  • Unterstützung der Idee „Essbare Stadt“.
  • Förderung von Langzeitarbeitslosen, um sie wieder in das Erwerbsleben zu integrieren.
  • Nahversorgung für Waren des täglichen Bedarfs in allen Stadtteilen ermöglichen.

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