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Wohnen und Wohlfühlen

Wer Grün wählt setzt sich dafür ein:

  • die Entwicklung einer lebenswerten Stadt
  • klimaschonende Bauweise
  • Bezahlbaren Wohnraum
  • Ausbau des Stadtgrüns

Wir stehen für eine grüne, lebenswerte und nachhaltige Stadt, in der man sich gerne aufhält, in der man gerne lebt und sich generationsübergreifend wohlfühlt. Wohnen, Arbeiten, sich Wohlfühlen und Erholen – alle Punkte gehören in einer intakten und gesunden Stadt zueinander. Kurze Wege zur Arbeit und eine qualitativ hochwertige Versorgung vor Ort – nicht nur im Lebensmittelbereich – sind für eine attraktive Stadt ebenso wichtig wie ein ruhiges Wohnen in einer nachhaltig gestalteten Infrastruktur.

Alle Neubauten (privat wie auch gewerblich) sollten nachhaltig und klimaschonend gebaut werden. Sie sollten als  Niedrigenergie-, als Passiv- oder sogar als Aktivhaus errichtet werden. Verfügbare hohe technische Standards in den Bereichen „Regenerative Energien“ sowie „Dach- und Wanddämmung“ sollten zu einer Selbstverständlichkeit bei jedem Bauvorhaben in unserer Stadt werden.  So werden wir auch unserem Anspruch, eine „Klimaschutzgemeinde“ zu sein, gerecht.

Die oft beklagte fehlende Renovierung der Gebäude durch die Hausbesitzer wird automatisch erfolgen, sobald die Nachfrage nach Geschäftsraum steigt und die zu erzielenden Mieten es rechtfertigen. Flankierende Maßnahmen der Stadtentwicklung und Verschönerung (z.B. begrünte und blühende Fußgängerzonen) sind zu initiieren, so dass ein Verweilen und Einkaufen in der Stadt wieder Spaß macht und sich Läden, Cafés und Restaurants ansiedeln.

Das derzeitige Erscheinungsbild unserer Innenstadt mit vielen Leerständen, wenig Blühendem bzw. Grün im Stadtbild, wenig Plätze, Cafés oder Restaurants, an denen man sich treffen und klönen kann und die verbesserungswürdige Fußgänger-, Fahrrad- und Rollatorfreundlichkeit entspricht nicht einer einladenden City.

Das Ziel ist es, die Bevölkerung aktiv in die Pflege und Gestaltung des öffentlichen Grüns einzubeziehen und Grünflächen für die urbane Landwirtschaft bereitzustellen. Auf öffentlichen Flächen werden heimische Obstbäume gesetzt, Gemüse und essbare Wildkräuter angepflanzt, oder es blühen Wildblumen. So wird das städtische Grün nicht nur ökologisch aufgewertet, es wird auch optisch attraktiver und abwechslungsreicher, es wird zu einem lebendigen Praxisbeispiel für die Nachhaltigkeit, Artenvielfalt und für gelebtes Bürgerengagement in der Gemeinschaft.

Bei allen Maßnahmen sollte eine flächensparende Nachverdichtung  Vorrang vor der Erschließung neuer Ansiedlungsflächen haben.

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