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Klima- und Umweltschutz
Die  Stadt Oer-Erkenschwick hat ein Klimaschutzkonzept entwickelt. Wir streben eine nachhaltige und ökologisch geprägte Stadt an, die dem Klimaschutzgedanken verpflichtet ist und allen BürgerInnen ein gesundes und entspanntes Wohnen und Leben ermöglicht. Dazu gehört ein Leitbild  für eine Stadt. Die Ausrichtung an den Citta Slow-Kriterien halten wir  für sinnvoll. Ergänzt um lokale Besonderheiten von Oer-Erkenschwick erreichen wir eine inidividuelle Gestaltungsvision der zukünftigen Klimaschutz-Stadt.
Die  ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Gegebenheiten müssen in  ihrer Gesamtheit und in ihren Wechselwirkung berücksichtigt werden. Die  Belastung von Boden, Wasser und Luft sollte möglichst gering gehalten  werden.
Oer-Erkenschwick  besitzt durch die Haard eine „grüne Lunge“, die der Erholung dient und  für den Sauerstoffhaushalt und das Klima in der Stadt wichtig und notwendig ist. Diese Funktionen müssen erhalten bleiben. Sie sollen der heimischen Tierwelt Raum zum Leben bieten. Auch private Grünflächen sind stadtökologisch bedeutsam. Es gibt immer mehr Hobbygärtner, die einen ökologisch orientierten Gartenbau verfolgen. Auch die städtischen  Grünflächen sollen für den Anbau von Lebensmitteln im Sinne einer „essbaren Stadt“ genutzt werden. Dies entlastet das Haushaltsbudget der BürgerInnen durch Eigenversorgung und den öffentlichen Haushalt durch geringere Aufwände bei  der Pflege des Stadtgrüns.
Die kommunale Wirtschaftsförderung sollte mit den landwirtschaftlichen  Betrieben in Oer-Erkenschwick Möglichkeiten des ökologischen Anbaus  ausloten und realisieren. Der Bedarf ist vorhanden, wie u.a. das  Beispiel Theos Farm zeigt.
Wasser ist ein wichtiges, lebensnotwendiges Gut, das seltener und teurer wird, wenn wir nicht entgegensteuern. Regenwasser soll möglichst überall direkt an der Oberfläche versickern und nicht als Abwasser in die  Kanalisation geleitet werden. Das Grundwasser muss vor Abwasser geschützt werden, das aus defekten Kanalisationsrohren versickert.
Der  Bauhof in Oer-Erkenschwick leistet sehr gute Arbeit bei der Entsorgung von Abfällen aller Art. Viele Abfälle können von den Bürgern ohne Entgelt abgegeben werden. Die Abfallvermeidung dagegen kommt bisher zu kurz. Die  Unterstützung durch einen Umweltberater halten wir für sinnvoll, um die  Aufklärung zur Abfallvermeidung und Wiederverwendung zu fördern.
Die Grünen setzen sich dafür ein:
  • Klimaschutz-Leitbild für die Stadt Oer-Erkenschwick, Orientierung an Citta-Slow-Kriterien entwickeln und umsetzen.
  • Klimaschutzcheck bei allen politischen Beschlüssen im Rat und in den Ausschüssen.
  • Energetische Leitlinien und Standards.
  • Einführung eines Umweltmanagementsystems bei Stadtverwaltung und Bauhof, nach EMAS-Richtlinien.
  • Einführung eines Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001 für die Stadtverwaltung in allen Bereichen.
  • Erhalt und Förderung der öffentlichen und privaten Grünflächen, Nutzung der Grünflächen für den Anbau von Nutzpflanzen für die Bevölkerung.
  • dezentrale, ökologische Klärung von Abwässern in Wohngebieten.
  • Förderung der ökologischen Landwirtschaft.
  • Kein Anbau von genmanipulierten Pflanzen.
  • Information der Öffentlichkeit über Maßnahmen zum Klimaschutz  und zur Vermeidung von Abfall, Abwasser, Luftverschmutzung sowie zur Energieeinsparung.
  • Reduzierung visueller Umweltverschmutzung, Verkehr und Lärm.
  • Reduzierung des Flächenverbrauchs bei neuen Gewerbe- und Baugebieten bei gleichzeitiger Rückführung von ehemals bebauten Gebieten.
  • Verwendung von Green IT in der Verwaltung, in Unternehmen und privaten Haushalten.
  • Netzwerkmanagement für den Klimaschutz.
  • Bürgerdialog und eine interaktive Internetplattform für den Klimaschutz.
  • Aktive Förderung des Agenda21-Prozesses.
  • Ablehnung von Fracking.

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