Weiter zum Inhalt

Jugend einbinden

Die Grünen setzen sich dafür ein:

  • Einbindung des KiJuPas in alle Ausschüsse
  • Finanzielle Unterstützung von ToTs und Vereinen, die Jugendarbeit leisten
  • Unterstützung von JOE e.V. als selbstorganisierter Jugendverein
  • Schaffung einer Vollzeitstelle Streetworker
  • Anschlussperspektiven nach der allgemeinbildenden Schule
  • Mitbestimmung/Partizipation von Jugendlichen fördern
  • Förderung von Demokratie- und Medienkompetenz junger Menschen
  • Ausbau von Präventionsprogrammen gegen Rechtsextremismus

Oer-Erkenschwick ist durch die Einrichtung eines Kinder- und Jugendparlamentes reicher geworden. Kinder und Jugendliche haben eine Anlaufstelle, über die sie ihre Anliegen und Anregungen bündeln können. Das Parlament beschäftigt sich mit Themen aller Politikbereiche und beschränkt sich nicht nur auf die städtische Jugend. Diese Aktivität sollte verstärkt anerkannt werden. Die Grünen fordern die Einbindung des KiJuPa nicht nur im Jugendhilfeausschuss, sondern auch in allen anderen Ausschüssen und vor allem im Stadtrat mit  Rederecht zu allen öffentlichen Punkten. Die nötige finanzielle Unterstützung des KiJuPa durch städtische Haushaltsmittel darf selbstverständlich nicht angerührt werden.

Die Jugendkultur in Oer-Erkenschwick ist maßgeblich geprägt durch die Aktivität vieler engagierter Ehrenamtlicher. Hier ist vor allem JOE  e.V.  zu nennen, bei denen sich Jugendliche selbst organisieren.  Die Pluralität der Vereine, die Jugendarbeit leisten, ist wertvoll für unsere Stadt. So wird erreicht, dass viele Jugendliche ein attraktives Angebot zur Freizeitbeschäftigung, zur kulturellen Aktivität oder zur gemeinsamen Weiterbildung vor Ort vorfinden. Die Grünen setzen sich dafür ein, die Existenz der bestehenden Vereine und ihrer Aktivitäten sicher zu stellen und neue Angebote vom ersten Tag an finanziell zu unterstützen.

Zusätzlich zu den ehrenamtlichen und Vereinsangeboten sollte die Stadt freie Jugendarbeit anregen und fördern. Dazu ist ein Streetworker in Vollzeit notwendig. Diese Stelle muss dringend geschaffen werden. Daneben sind entsprechende Räumlichkeiten im Innenstadtbereich zu suchen. Die Finanzierung dieser Räume muss die Stadt sichern.

Das Ausbildungsplatzangebot stellt sich – aktuell verstärkt durch die Pandemie – dramatisch dar. Viele junge Menschen beginnen ihre Arbeitsbiographie mit der Arbeitslosigkeit. Neben der nicht nur beruflichen Perspektiv- und Orientierungslosigkeit von Jugendlichen gilt es, vorhandene Angebote zu erhalten und neue Angebote zu schaffen, die die Jugendlichen auffangen, ihnen sinnvolle Beschäftigung bieten und Zukunftsperspektiven eröffnen. Nicht über, sondern mit Jugendlichen muss gesprochen und zusammengearbeitet werden.

Aufklärung über Rechtsextremismus und eine gemeinsame Strategie gegen Hass, Ausgrenzung und Hetze ist eine Gemeinschaftsaufgabe, an der sich alle mit vereinten Kräften beteiligen sollten.

 

Du musst angemeldet sein ,um zu kommentieren.



Valides XHTML & CSS. Realisiert mit Wordpress und dem Blum-O-Matic -Theme von kre8tiv.
33 Datenbankanfragen in 0,414 Sekunden · Anmelden