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Die Zeit von Kindheit und Jugend ist ein wichtiger Lebensabschnitt. Junge Menschen lernen in dieser Zeit ihre Rechte in Anspruch zu nehmen und Verantwortung zu übernehmen. Kinder und Jugendliche benötigen dabei Hilfe und Unterstützung.Die Pflichten, die Kinder und Jugendliche wahrzunehmen haben, beginnen schon im Kindergarten. Ob es um die deutsche Sprache oder Englisch schon im Kindergarten geht, die Anforderungen beginnen früh, sind hoch und setzen sich in Grund- und weiterführenden Schulen fort.
Schule hat einen Bildungsauftrag, der sich nicht nur auf reine Wissensvermittlung beschränken sollte. Der Erwerb von sozialen Kompetenzen ist enorm wichtig. Hier sind auch die Eltern verstärkt in die Pflicht zu nehmen.
Das Ausbildungsplatzangebot stellt sich dramatisch dar. Viele junge Menschen beginnen ihre Arbeitsbiographie mit der Arbeitslosigkeit. Hier gilt es vorhandene Angebote zu erhalten und neue Angebote zu schaffen, die die Jugendlichen auffangen, ihnen sinnvolle Beschäftigung bieten  und  Zukunftsperspektiven eröffnen. Nicht über, sondern mit Jugendlichen muss gesprochen und zusammengearbeitet werden.
Oer-Erkenschwick ist durch die Einrichtung eines Kinder- und Jugendparlamentes reicher geworden. Kinder und Jugendliche haben nun eine Anlaufstelle, über die sie ihre Anliegen und Anregungen bündeln können. Das Parlament beschäftigt sich mit Themen aller Politikbereiche und beschränkt sich nicht nur auf die städtische Jugend. Diese Aktivität sollte verstärkt anerkannt werden. Wir fordern die Einbindung des KiJuPa nicht nur im Jugendhilfeausschuss,  sondern auch in allen anderen Ausschüssen und vor allem im Stadtrat mit  Rederecht zu allen öffentlichen Punkten. Die nötige finanzielle Unterstützung des KiJuPa’s durch städtische Haushaltsmittel darf selbstverständlich nicht angerührt werden.
Die Jugendkultur in Oer-Erkenschwick ist maßgeblich geprägt durch die Aktivität vieler engagierter Ehrenamtlicher. Hier ist vor allem JOE  e.V.  zu nennen. Die Pluralität der Vereine, die Jugendarbeit leisten, ist wertvoll für unsere Stadt: So wird erreicht, dass viele Jugendliche ein attraktives Angebot zur Freizeitbeschäftigung, zur kulturellen Aktivität oder zur  gemeinsamen Weiterbildung vor Ort vorfinden. Wir  sind der Meinung, dass  die Existenz der bestehenden Vereine und ihrer Aktivitäten sichergestellt werden muss sowie dass neue Angebote vom ersten Tag an finanziell unterstützt werden müssen. Zusätzlich zu den  ehrenamtlichen  und Vereinsangeboten ist die Stadt in der Pflicht, freie Jugendarbeit anzuregen und zu fördern. Notwendig sind entsprechende Räumlichkeiten und Finanzierung in Absprache mit dem KiJuPa und ggf. einem entsprechenden Träger.
Die Grünen setzen sich dafür ein:
  • Einbindung des KiJuPas in alle Ausschüsse.
  • Finanzielle Unterstützung von ToTs und Vereinen, die Jugendarbeit leisten.
  • Finanzielle Unterstützung von JOE e.V. beim SSBO-Festival.
  • einen Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz ab dem ersten Lebensjahr
  • mehr duale Ausbildung, weil sie praktische Elemente im Betrieb und theoretisches Wissen in der Berufsschule verknüpft.
  • eine angemessene Vergütung für Auszubildende.
  • keine Gebürhren für das gesamte Studium.
  • elternunabhängiges BAföG, um allen, unabhängig von der Situation der Eltern, ein Studium zu ermöglichen.

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