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Wirtschaft

Nachhaltige Wirtschaft

Wir Grünen stehen für:

  • eine neue Kultur der Selbstständigkeit und für ein gesellschaftliches Innovationsklima
  • Unternehmen sollen Verantwortung für die gesellschaftlichen Folgen ihres Handelns übernehmen
  • Förderung und Unterstützung von Start-Ups, Handwerk und Mittelstand
  • Entstehung von qualifizierten und innovativen Arbeitsplätzen
  • Nein zum geplanten Industriegebiet „An der Dillenburg“

Klimakrise, Digitalisierung und Globalisierung stellen Unternehmen und Gesellschaft vor enorme Herausforderungen. Die Art, wie wir produzieren und konsumieren, wird sich ändern. Wir wollen eine ökologisch und ökonomisch erfolgreiche Wirtschaft, die immer weniger Rohstoffe verbraucht und unsere natürlichen Lebensgrundlagen erhält. Wir schaffen ein neues Wohlstandsmaß, was nicht nur Geldströme misst, sondern zum Beispiel auch die Qualität unserer Umwelt und die Verteilung des Wohlstands berücksichtigt.

Wir stehen für eine neue Kultur der Selbstständigkeit und für ein gutes gesellschaftliches Innovationsklima. Dabei unterstützen wir vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Selbstständige und Gründungen. Sie sind es, die alternative Angebote auf den Markt bringen, Zukunftsfelder erschließen und die lokale Wertschöpfung unterstützen.

Unternehmen sollen Verantwortung für die gesellschaftlichen Folgen ihres Handelns übernehmen. Freiwillige Selbstverpflichtungen reichen nicht aus. Es geht um Fairness und Gerechtigkeit. Wir wollen gleiche Karrierechancen und eine faire Entlohnung für Frauen. Und wir wollen wirksame Schranken nach unten. Der Mindestlohn muss auf zwölf Euro angehoben werden und ohne Ausnahmen gelten. Auch für Selbstständige braucht es Mindesthonorare. In globalen Lieferketten braucht es Transparenz und verbindliche menschenrechtliche Sorgfaltspflichten, Klagemöglichkeiten für Betroffene und wirksame Sanktionen bei Menschenrechtsverstößen und Umweltzerstörung.

Mit grünen Ideen schwarze Zahlen schreiben – Ökonomie und Ökologie miteinander verbinden. Den Wirtschaftsstandort Oer-Erkenschwick ist immer noch unterentwickelt. Wir werden ihn stärken. Dabei stezen wir usn ein für mittelständische Unternehmen mit nachhaltigen Wertschöpfungsketten, das Handwerk sowie für Start-Ups und die Kreativwirtschaft. Die Ansiedlung moderner, innovativer Unternehmen und Existenzgründer – gerade auch im Umweltbereich – schafft gut bezahlte Arbeitsplätze und Kaufkraft für unsere Stadt. Dies ist der Schwerpunkt Grüner Wirtschaftspolitik in Oer-Erkenschwick.

Bei der Vergabe von Gewerbeflächen werden wir auf Unternehmen setzen, die nicht nur Arbeitsplätze im Mindestlohnbereich schaffen und ihre Unternehmenssteuern in anderen Städten zahlen. Die Einnahmen und damit das Wohlergehen unserer Kommune hängen sehr stark von der erwirtschafteten Einkommenssteuer der Bürger, dem Umsatz und den Gewinnen aus Gewerbebetrieben ab. Es ist daher unser Ziel unsere knappen Gewerbeflächen guten mittelständischen Betrieben zur Verfügung zu stellen, die gut bezahlte Arbeitsplätze vor Ort schaffen und damit Steuern sowie Kaufkraft in unsere Stadt bringen.

Innovative, gut bezahlte Arbeitsplätze können im Dienstleistungsbereich, im Service und in der IT liegen. Sie gehören zum nicht-störenden Gewerbe. Beispiele aktueller Schlüsselbranchen mit großen Wachstumspotentialen:

  • Regenerative Energien wie z.B. Windkraft, Photovoltaik, Wärmepumpen, Biomasse und Kraft-Wärme-Kopplung
  • Nanotechnologien
  • IT- Sicherheit
  • Kreativwirtschaft
  • Energetische Gebäudesanierung
  • Handwerk & Dienstleistungen rund ums Haus
  • Gesundheitswirtschaft / Pflegebereich
  • Betreuungsbereich

Nein zum geplanten Industriegebiet „An der Dillenburg“. Die Fläche an der Stadtgrenze von Oer-Erkenschwick und Datteln mit einer Gesamtgröße von 40 ha soll als interkommunales Gewerbegebiet genutzt werden. Ungezügelter Flächenverbrauch, die Zerstörung einer über Jahrhunderte gewachsenen Kulturlandschaft, die Vernichtung bäuerlicher Existenzen wäre  „An der Dillenburg“ die Folge. Wir fordern: Kein neuer Flächenverbrauch, stattdessen unterstützen wir die Nachnutzung ehemaliger industriell genutzter Gewerbegebiete wie das Zechengelände.

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