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Gute Arbeit und Wirtschaftskraft

Menschen zu helfen, eine gut bezahlte Arbeit zu finden und damit auch den extrem hohen Anteil von Arbeitslosengeld- und Sozialhilfe-Empfängern deutlich zu reduzieren, ist für mich das Ziel einer nachhaltigen und gesunden Stadtentwicklung Oer-Erkenschwicks.

Es ist und bleibt die Kaufkraft aus direktem Einkommen vor Ort, die letztendlich einen guten Einzelhandel, ein Outlet-Center oder aber die Gastronomie mit Umsatz befeuert. Jeder Euro, der direkt in einer Stadt verdient wird, schlägt sich dreimal als Kaufkraft um – beim Bäcker, beim Metzger, im Supermarkt, oder aber im Sportverein, im Restaurant und im Café.

Daher halte ich die Ansiedlung weiterer Unternehmen, die im Wesentlichen prekäre Arbeitsverhältnisse im Mindestlohnbereich anbieten, für die falsche Strategie in unserer Stadt. Bürger, die wenig Geld mit ihrer Arbeit verdienen können, sind auch nicht in der Lage, sich etwas zu kaufen oder gar zu gönnen. Das Geld reicht häufig nur für das Nötigste. Deshalb brauchen wir gute und gut bezahlte Arbeitsplätze in OE! Und diese Arbeitsplätze und attraktiven Unternehmen gibt es.

Moderne, innovative und vor allem gut bezahlte Arbeitsplätze entstehen immer in den Wachstumsfeldern einer Wirtschaft. Diese Arbeitsplätze können in der Produktion, im Vertrieb, aber gerade auch im Service oder im Dienstleistungs- und Wartungsbereich einer Branche liegen. Als Beispiele aktueller Schlüsselbranchen mit immensem Wachstumsraten und -potential seien genannt:

  • Regenerative Energien wie z.B. Windkraft, Photovoltaik, Wärmepumpen, Biomasse, und Kraft-Wärme-Kopplung – was installiert wird, muss auch gewartet werden!
  • Nanotechnologien
  • IT- Sicherheit
  • Energetische Gebäudesanierung
  • Handwerk & Dienstleistungen rund ums Haus
  • Gesundheitswirtschaft / Pflegebereich (schon heute eine Stärke)
  • Betreuungsbereich (gerade auch Demenz)

Unternehmen gründen sich in diesen Branchen, wachsen, brauchen neue Flächen oder Unternehmer suchen einen neuen Standort, an dem man sich auch mit der Familie wohlfühlt. Warum soll nicht Oer-Erkenschwick dieser neue Standort sein?

Mein Ziel als Bürgermeister ist es nicht, in der Verwaltung zu warten, bis jemand an die Tür klopft, sondern gemeinsam mit dem/der Wirtschaftsförderer(-in) aktiv auf Unternehmer aus diesen Wachstumsbereichen auf Messen und Branchen-Veranstaltungen zuzugehen, sie in ihren Unternehmen zu besuchen, sie von Oer-Erkenschwick zu begeistern und sie damit langfristig zu einer Ansiedlung in unserer Stadt zu bewegen.

Gerade auch junge Unternehmer, die frisch von der Uni kommend in die Selbständigkeit in einem dieser Wachstumsfelder gehen wollen, möchte ich für Oer-Erkenschwick gewinnen. Sie wachsen extrem dynamisch jedes Jahr und schaffen schnell gute Arbeitsplätze. Geben wir Ihnen doch alle Unterstützung seitens der Verwaltung, ihren Schritt in die erste eigene Firma zu erleichtern und sie zu unterstützen, wo auch immer es uns möglich ist. Helfen wir Ihnen bei den Formalitäten der Firmenregistrierung, bei der Suche nach dem ersten Büro oder auch bei der Suche nach einem geeigneten Bauplatz und den richtigen Mitarbeitern in der Wachstumsphase. Eine solche Unternehmensfreundliche Unterstützung einer Stadt spricht sich rum und lockt neue Unternehmer . . .

Wir haben ausreichend Flächen für nicht-störendes Gewerbe und Dienstleister im Bereich Holtgarde / Engelskamp, am Steinrapener Weg (ggü. FC 26), an der Horneburger, der Werkstrasse oder natürlich auch auf dem ehemaligen Zechenareal zwischen Werder- und Ewaldstraße u.a.. Auch die Einbeziehung der Büroräume des alten Zechengebäudes könnte gerade für kreative Jungunternehmer ein toller Standort für ihr erstes Büro sein. An Platz mangelt es uns also garantiert nicht.

Insofern sehe ich mich in der Funktion des Bürgermeisters als den ersten Verkäufer der Vorzüge unserer Stadt und sehe die Verwaltung als ein Service- und Dienstleistungszentrum für Bürger und Unternehmer unserer Gemeinde.

Drehen wir gemeinsam das Rad unserer Stadt in eine positive Richtung:

Ansiedlung guter Unternehmen – qualifizierte Arbeitsplätze entstehen – gutes Einkommen wird generiert – Unternehmens- und Einkommenssteuern fließen – und auch Vereine und Verbände profitieren von sozial verankerten und bodenständigen Unternehmern, weil sie vor Ort Verantwortung übernehmen

Eine surreale Fiktion?

Nein – umsetzbare Realität – mit Ihrer Unterstützung!

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