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Der Ausbau regenerativer Energien (z.B. Photovoltaik, Solarthermie,  Windkraft), die Energieeinsparung und effiziente Energienutzung wirken der Energieabhängigkeit von fossilen Energieträgern entgegen, schafft Arbeitsplätze und bringt erhebliche Einsparungen bei Kosten und dem Klimakiller CO2. Nur durch die Nutzung regenerativer Energien können wir in der Zukunft die Energieversorgung sichern und die Energiekosten für alle Bürger bezahlbar halten. Die Grünen halten ein Kompetenzzentrum für innovative Technologien in  Oer-Erkenschwick für möglich.
Die Energieabhängigkeit durch Importe aus dem Ausland ist in den letzten Jahren erheblich gestiegen und wird noch weiter ansteigen. Der Standort Deutschland hat eine gute Ausgangslage, in der Zukunftsbranche „regenerative Energien“  Vorreiter zu sein und viele innovative Unternehmen mit Spitzenprodukten zu beheimaten, deren Produkte in alle Welt exportiert werden können.
Das Ende der heimischen Steinkohle ist besiegelt. Viele Arbeitsplätze im Steinkohlenbergbau sind in Oer-Erkenschwick abgebaut worden durch die Schließung der letzten Zeche im Stadtgebiet. Ersatz- bzw.  zukunftssichere Arbeitsplätze konnten nur in kleiner Zahl geschaffen  werden. Der Strukturwandel in eine postindustrielle Arbeitswelt ist noch lange nicht abgeschlossen.
Klimaschutz fängt vor Ort an. Betriebe sollen regelmäßig auf die Einhaltung der  Emissionsgrenzen kontrolliert werden. Gefördert werden soll die  Verwendung Erneuerbarer Energien. Wir sprechen uns für die  Kraftwärmekopplung und gegen Kohlekraftwerke, wie Datteln IV, aus.
Wir  brauchen das Engagement möglichst vieler BürgerInnen dieser Stadt, um die Energiewende umzusetzen und Energie einzusparen. Dazu gehört die Aufklärung über die Möglichkeiten zur Energieeinsparung sowie die  Auswertung des Energieverbrauchs in der Stadt. So lassen sich  tatsächliche Einsparungen im Energiehaushalt der Stadt nachhaltig  feststellen. Die Stadtverwaltung selbst sollte ein Aktionsprogramm für die Reduzierung des Energieverbrauchs aufsetzen, um die städtischen MitarbeiterInnen für eine klimaneutrale Stadtverwaltung zu gewinnen.
Ein stadtweites Informationssystem mit Öffentlichkeitsarbeit und Information der BürgerInnen und die Ausstattung aller Haushalte der Stadt mit Smart-Metern (intelligenten Stromzählern) kann einen Schub für die Energieeinsparung bringen und die BürgerInnen dazu motivieren, den Energieverbrauch deutliche zu senken. Der Weg in eine emissionsfreie Kommune kann so auf den Weg gebracht werden.
Die Grünen setzen sich dafür ein:
  • den Ausbau dezentraler Klein-Kraftwerke (Kraft-Wärme-Kopplung) zur Strom- und Warmwassererzeugung in einzelnen Siedlungen.
  • den Ausbau der aktiven und passiven Wärmedämmung u.a. an öffentlichen Gebäuden und weitere Windkraftanlagen.
  • Aufklärung  über Energieeinsparung und verstärkte Umweltberatung insbesondere über  Möglichkeiten des Einsatzes regenerativer Energien.
  • Regelmäßige Auswertung des Energieverbrauchs in der Stadt und des Anteils erneuerbarer Energien bei der Energieerzeugung.
  • Förderung  und Unterstützung von Initiativen zur Energieeinsparung und der Nutzung  alternativer Energien privater Haushalte, um möglichst viel Solarenergie an  geeigneten Standorten zu nutzen.
  • Umstellung  der öffentlichen Straßenlampen und Verkehrs-Ampeln auf energiesparende  Beleuchtung, wie LEDs, um die laufenden Energie-Kosten zu reduzieren, die Anschaltung von Beleuchtung nach Anforderung per Mobilfunk.
  • das Kohlekraftwerk in Datteln zu verhindern, da diese Energie für die Grundlast und den Bahnstrom nicht erforderlich ist und den CO2-Ausstoß in der Region erhöht.
  • eine klimaneutrale Stadtverwaltung.

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