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Digitales

Digitales

Die Grünen setzen sich ein für:

  • Schutz der BürgerInnen durch sichere Organisation der öffentlichen Datenbestände.
  • Aufklärung der BürgerInnen im Umgang mit Privatsphäre und Datenschutz.
  • Open-Source-Betriebssysteme und –Anwendungen sowie Green IT in der Stadtverwaltung.
  • Stärkere Veröffentlichung von öffentlichen Daten, wie Informationen zu Kindergärten, Schulen, Haushaltsdaten, etc. (Open Data) und Einsatz von vielen Diensten per Internet im Sinne von Open Government.
  • Einrichten eines kostenlosen, flächendeckenden, öffentlichen WLAN in der Innenstadt durch viele private und gewerblich Anbieter, die z.B. kostenlose WLAN-Zugangsmöglichkeiten bereitstellen.
  • Flächendeckende Breitbandanschlüsse mit mind. 500 MBit/s in Oer-Erkenschwick.

Die Arbeitswelt und das private Leben sind ohne IT und Internet kaum noch vorstellbar. Der Zugang zum Internet mit einer akzeptablen Bandbreite gehört mittlerweile zu den Grundvoraussetzungen für jegliche  Aktivitäten. In Oer-Erkenschwick ist die Versorgung mit  Breitbandanschlüssen von mindestens 500 Mbit/s noch nicht flächendeckend verfügbar. Auch der Zugang zum Internet per WLAN im öffentlichen Raum der Stadt für alle ist bisher nicht realisiert.

Der Schutz sensibler Daten der BürgerInnen ist eine dauerhafte Aufgabe.  Denn die Verarbeitung und Verbreitung digitaler Daten und Geschäftsfälle (eGovernment) nimmt weiter zu mit elektronischem Personalausweis, Datenbanken und Online-Services, auch in Oer-Erkenschwick.

Open Data und Open Government sind die Schlagworte für die Zukunft einer digitalen Stadtverwaltung. Alle öffentlichen Daten der Stadtverwaltung  sollen den BürgerInnen zur Verfügung gestellt werden, damit sie sich selbst einen Überblick über die Daten verschaffen können und diese nach eigenen Kriterien auswerten können. Der Finanzhaushalt der Stadt und ggf. Geodaten sollten den BürgerInnen frei zur Verfügung gestellt werden. Mit Open Government sollte die Stadtverwaltung den BürgerInnen möglichst viele Dienste der Stadtverwaltung im Internet zur Verfügung stellen.

Der Einsatz von kommerziellen Betriebssystemen und Anwendungsprogrammen auf  öffentlichen und privaten PCs hat eine sehr hohe Verbreitung erlangt. Über 90% aller PCs auf der Welt sind mit dem Betriebssystem eines  einzigen Herstellers ausgestattet, obwohl es kostenlose und quelloffene (Open-Source) Alternativen gibt, die im Funktionsumfang ebenbürtig oder sogar besser sind als kommerzielle Software. München übernimmt die Vorreiterrolle und stellt alle IT-Systeme der Kommune auf OpenSource-Software um. Gerade im öffentlichen Bereich sollte die Stadt bevorzugt Open-Source-Software einsetzen, um unabhängiger von Anbietern zu sein und Lizenzgebühren für den Einsatz der Anwendungen einzusparen.

Open-Source-Software ist kostenlos, kann frei weitergegeben werden, der Quellcode ist öffentlich, d.h. jeder Interessierte kann den Programmcode untersuchen auf Schwachstellen und an der Verbesserung mitwirken. Bei kommerziellen Anbietern muss man den Herstellern vertrauen, da sie den Quellcode nicht veröffentlichen. Eine Mitwirkung ist nur sehr eingeschränkt möglich.

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