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03Jun

Unterschriften gegen Fracking

Über 100 Bürger unterschrieben am Samstag, 1. Juni,  auf einem Stand von Bündnis 90/Die Grünen gegen das Fracking. Unterstützung erhielten sie dabei von der grünen Bundestags-Kandidatin Maaike Thomas aus Haltern am See. Die Oer-Erkenschiwcker machten dabei ihr „Nein“ zur unkonventionellen Erdgasförderung, wie sie in den USA bereits stattfindet, deutlich.

Infostand Fracking Oer-Erkenschwick

Befürchtet werden Trinkwasserverschmutzungen und flächendeckende Landschaftszerstörung. „Die Risiken sind zu hoch, Biozide, Säuren und Korrosionsschutzmittel könnten in unser Grundwasser gelangen“, befürchtet Maaike Thomas. Unser Trinkwasser, das wir aus Haltern beziehen, dürfte keinesfalls verunreinigt werden. Schäden für den Menschen müssen unbedingt verhindert werden.

Unter Fracking versteht man eine Bohrtechnik, mit der unterirdisch Gestein aufgebrochen wird, um darin Risse und Wege zu schaffen. Zunächst wird vertikal in die Tiefe gebohrt, bis die Schicht erreicht ist, in der Erdgas gebunden ist. Dort wird die Bohrung in einem 90-Grad-Winkel abgelenkt und in horizontaler Ausrichtung oft mehrere Hundert Meter fortgesetzt. Wasser, vermischt mit Sand und Chemikalien, wird unter hohem Druck in die Erde gepumpt. Dieser Druck bricht das Gestein auf. Durch die geschaffenen Risse soll das Gas entweichen und gefördert werden.

Am Freitag, 14.Juni, zeigen die Grünen im FC26-Heim, Steinrapener Weg in Oer-Erkenschwick um 18 Uhr den Film „Gasland“. Er zeigt eindrucksvoll die Folgen des Frackings. Die Bilder der brennnenden Wasserhähne gingen um die Welt.

Verfasst am 03.06.2013 um 18:22 Uhr von .
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