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2008 & Allgemein & B'90/Grüne & Feuerwehr & Oer-Erkenschwick & Rat OE » Stellungnahme zu diversen Berichten „Feuerwehrskandal“
17Jun

Stellungnahme zu diversen Berichten „Feuerwehrskandal“

In dem seit Monaten bestehenden Feuerwehr-Skandal gibt es noch keinen tragfähigen Lösungsansatz, der von beiden Seiten akzeptiert werden kann. Woran liegt das? Was wurde falsch gemacht? Wir meinen, an mangelnden Bemühungen und fehlender Einsicht gepaart mit einem schlechten Krisenmanagement von Verwaltung und Feuerwehr. Längst ist der Vorfall keine lokale Angelegenheit mehr und kann im kleinen Kreise diskutiert werden. Bundesweit steht die Stadt im schlechten Licht da. Allein klares, sinnvolles und beherztes Engagement zur Aufklärung kann verloren gegangenes Vertrauen entgegenwirken und dem Imageverlust entgegenwirken.

  1. Wer sich sexuell diskriminiert und die eigene Würde verletzt fühlt, hat das Recht auf Beschwerde ohne Repressalien erwarten zu müssen. Wäre die Beschwerde von den Zuständigen in Feuerwehr und Verwaltung rechtzeitig Ernst genommen worden, hätte das traurige „Nachspiel“ verhindert und einen Lösung gefunden werden können. Das Krisenmanagement von Verwaltung und Feuerwehr war schlecht und sollte unbedingt verbessert werden.
  2. Eine Entschuldigung wirkt deeskalierend. Macht jemand einen Fehler oder verletzte jemanden, ist eine Entschuldigung selbstverständlich und Zeichen guter Kinderstube.
  3. Die bundesweit veröffentlichten Fotos schaden enorm dem vertrauensvollen Wirken der Feuerwehr und dem Ansehen der Stadt. Wer sie der Presse zugespielt hat, hat klar gegen die Regeln des fairen Miteinanders verstoßen.
  4. Legitim in einer Demokratie ist die Nachfrage nach der Transparenz der Vorfälle. Überheblich ist es, wenn politische Kräfte Oer-Erkenschwicks allergisch reagieren statt auf öffentliche Aufklärung zu setzen. Zur Aufklärung gehört auch die Veröffentlichung des Berichts von Bürgermeister Menge an NRW-Innenminister Wolf.
  5. Ein konstruktiver Lösungsvorschlag des OV B’90/Die Grünen: Eine Entschuldigung und die Aufnahme der drei Löschzugmitglieder in die Freiwillige Feuerwehr Erkenschwick. Vorausgesetzt, dass Stadtbrandmeister Peter Duscha dafür sorgt, dass die Betroffenen dort willkommen sind.
Verfasst am 17.06.2008 um 6:56 Uhr von mit den Stichworten , .
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