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01Jul

PM Neue Mitte II

Lebendige Mitte statt Neue Mitte II

Die geplante Neue Mitte II lehnt der Ortsvterband Bündnis 90/Die Grünen klar ab. „Wir wollen kein weiteres Millionengrab. Wir setzen auf ein attraktives Stadtzentrum, wir wollen mehr Leben auf der Haupteinkaufsstraße, das Wohnen und eine Einzelhandelsstruktur fördern. Der Erhalt der unteren Stimbergstraße liegt uns am Herzen,“ so die Bürgmeisterkandidatin der Bündnisgrünen Silke Krieg.

Die Grünen wollen ein attraktives Ortszentrum, den Handel und die Dienstleistungen in der Innenstadt stärken, damit sich die Menschen gerne dort aufhalten. Nur diese Maßnahmen bringen Leben in die Stadt und halten das Geld in der Region. Der bestehende Einzelhandel muss sich den ändernden Kundenwünschen anpassen und sich qualitativ weiterentwickeln, fordern die Grünen.

Der Trend geht auch in anderen Städten zur Stärkung der Innenstädte und des Einzelhandels bestätigen verschiedene Studien, die Zeit der anonymen Einkaufszentren ist vorbei. Ein nochmaliges Standard-Konzept für ein Einkaufszentrum greift hier nicht. „Die Recklinghäuser planen mit den Arcaden ein riesiges Einkaufszentrum, das in der Größe vergleichbar ist mit dem Centro in Oberhausen. Die Kaufkraft in der Stimbergstadt ist gering, wir haben das geringste Durchschnittseinkommen im Kreis Recklinghausen. Für ein zweites Zentrum neben Recklinghausen reicht die Kaufkraft unseres Erachtens nicht aus“ erläutert die Sprecherin der Bündnisgrünen. Nur einem speziell auf Oer-Erkenschwick abgestimmten Konzept räumen die Grünen Erfolgschancen ein.

Die Grünen fordern die Beteiligung aller Politiker und Bürger bei einer Entscheidung mit derart großer Tragweite für die Stadt. „Nur die Fraktionsspitzen und Experten sind in die Pläne eingeweiht worden und bewerten die Entwürfe. Da die Bündnisgrünen nur ein Ratsmandat haben und keinen Fraktionsstatus, sind wir nicht beteiligt worden. Die Bürger bleiben komplett außen vor und werden vor vollendete Tatsachen gestellt“, führt Silke Krieg aus.

Die Ratsmitglieder erhalten nur einen sehr kurzen Einblick in die Entwürfe und sollen dann direkt über das Projekt abstimmen. Die Grünen fordern mehr Zeit für eine echte Abwägung der Chancen und Risiken für dieses Projekt. Die Grünen wünschen sich eine Beteiligung aller Bürger bei dieser großen Entscheidung für die Zukunft unserer Stadt.

Verfasst am 01.07.2009 um 6:31 Uhr von mit den Stichworten , , .
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