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14Sep

Neue Mitte II

Grüne fordern Leitbild statt Flickwerk

Die Bündnisgrünen fühlen sich mit Ihrem „Nein“ zur neuen Mitte II durch die jüngsten Entwicklungen bestätigt. „Dass die Entscheidung über das Einkaufszentrum erst nach der Kommunalwahl fällt, legt den Verdacht nahe, dass das vorgesehene Konzept nicht umsetzbar ist“, so Silke Krieg, Sprecherin des Ortsverbandes B90/Die Grünen.

Die Grünen gehen davon aus, dass das Zentrum nicht mehr gebaut wird. Für die Wirtschaftlichkeit eines solchen Centers in der Innenstadt, brauche man einen großen Magneten, der die Kunden Tag für Tag anzieht und soviel Umsatz macht, dass andere Läden von der Laufkundschaft profitieren. Dies sei nicht der Fall. „Ein dm-Markt ist zu klein, Real verlässt die Stadt, Edeka übernimmt den Standort und Kaufland gibt es bereits“, erläutert Silke Krieg. Der weiteren Lebensmittelmarktbetreiber REWE wird aufgrund des gleichen Konzeptes wie Edeka in Oer-Erkenschwick keinen Markt eröffnen.

Die Sprecherin „Wir fänden es ehrlicher, den Bürgern reinen Wein einzuschenken und dazu zu stehen, dass die Neue Mitte II nicht kommen wird, als dann kurz nach der Wahl das gesamte Projekt einzustampfen und die Erwartungen der Bürger auf dieses Leuchtturmprojekt zu enttÄuschen.“ Die Konsequenzen habe der neue Rat zu tragen. Wenn das Projekt scheitert, fange der neue Rat wieder bei Null an und muss neue Zukunftsperspektiven für die Stadt entwickeln. Der Vorschlag der Grünen: Nach der Wahl ein Leitbild für Oer-Erkenschwick entwickeln, das nachhaltige und langfristige Lösungen beinhaltet.

Verfasst am 14.09.2009 um 6:25 Uhr von mit den Stichworten , , , .
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