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24Jan

Grüne gegen Datteln IV

Die grüne Landesvorsitzende Mona Neubaur (l.) demonstrierte mit den Oer-Erkenschwicker Grünen Silke Krieg und Armin Ziesmann gegen das Kraktwerk Datteln IV.

Datteln IV soll ans Netz. Dagegen regt sich Widerstand. Armin Ziesmann, Fraktionsvorsitzender der Oer-Erkenschwicker Grünen, und Ratsmitglied Silke Krieg demonstrierten bei der Friday-for future-Demo in Datteln.

Wie die Umweltverbände und in Teilen sogar der BDI sehen die Oer-Erkenschwicker Grünen die vorgelegten Vorschläge von Bundesregierung und den drei Ländern sehr kritisch. Denn: „Die Vereinbarung ist nicht die Umsetzung der Ergebnisse der Kohlekommission und so nicht Paris-konform, Deutschland verfehlt so nach 2020 auch sein 2030-Klimaziel. Die Bundesregierung verschiebt den Kohleausstieg weiter nach hinten. Relevante Abschaltungen von Kraftwerkskapazitäten gibt es erst 2028, 2035 und Ende 2038 – viel zu spät.
Es ist unverständlich und kontraproduktiv, dass als erste Maßnahme des Kohleausstiegs ein neues Kohlekraftwerk in Datteln ans Netz gehen soll. Es ist unklar, welche älteren Steinkohlekraftwerke für Datteln vom Netz gehen und wie viele Emissionen damit reduziert werden.“

Dr. Anton Hofreiter, Oliver Krischer, Lisa Badum

26Jun

Online-Petition für den Erhalt des Stadtparks

Oer-Erkenschwicker Stadtpark
Foto: Armin Ziesmann

Link zur Online-Petition: https://www.openpetition.de/!kdbpp

Der Stadtpark in Oer-Erkenschwick soll als Erholungs- und Freizeitfläche erhalten bleiben.

Ein Investor plant, die Grünflächen des Stadtparks mit 150 Wohnungen und Parkplätzen zu bebauen. Dieser Antrag steht im Rat der Stadt Oer-Erkenschwick am 04.07.2019 auf der Tagesordnung. Wir lehnen dieses Vorhaben ab.

Die Unterlagen zu dem Vorhaben des Investors finden Sie im Ratsinformationssystem unter dem folgenden Link:

oer-erkenschwick.more-rubin1.de/sitzungen_top.php?sid=2019-RAT-64

Begründung

Der Stadtpark Oer-Erkenschwick zwischen den Straßen Hovelfeldweg, An der Aue und Schultenstraße bedeutet für viele tägliche Besucher ein großes Stück Lebensqualität.

Der Stadtpark ist eine grüne Oase in der umliegenden Bebauung mit Hochhäusern und dient vielfältigen Freizeitaktivitäten:

  • grüne Frischluftquelle für die Innenstadt,
  • sozialer Treffpunkt für unterschiedlichste Menschen,
  • Spielfläche für Kinder und Erwachsene mit Spiel- und Sportgeräten,
  • Erholungsfläche mit schattenspendem alten Baumbestand,
  • Lebensraum für Kleintiere, wie Kaninchen, Maulwürfe und Insekten,
  • Picknickfläche für Familien und
  • Frischluftschneise.

Die Bebauung und Versiegelung des Stadtparks würde die Lebensqualität, das soziale Klima und die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt erheblich verringen. Viele BürgerInnen speziell in den umliegenden Hochhäusern würde eine öffentliche Grünfläche als Erholungsort und sozialer Treffpunkt verloren gehen.

Momentan gibt es in Oer-Erkenschwick keine parkähnliche Grünfläche, die ein ähnliches Erlebnis wie im Stadtpark ermöglicht.

Die Luftqualität und das Mikroklima in der Innenstadt würden sich deutlich verschlechtern, da der Stadtpark für eine Abkühlung sorgt, die bei Hitzeperioden über 30 Grad Celsius, eine Wohltat darstellt. Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Armin Ziesmann

15Mrz

Fridays for Future in Recklinghausen

Grüne aus Haltern, Recklinghausen und Oer-Erkenschwick bei Fridays for Future in Recklinghausen, v.l. Maaike Thomas, Sebastian Oehler, Armin Ziesmann, Silke Krieg
Grüne aus Haltern, Recklinghausen und Oer-Erkenschwick bei Fridays for Future in Recklinghausen, v.l. Maaike Thomas, Sebastian Oehler, Armin Ziesmann, Silke Krieg

In Recklinghausen trotzten dem Regen rund 1.000 Schüler und demonstrierten für Ihre Zukunft. Sie setzen sich ein für Klimaschutz und Umweltschutz und eine saubere Erde, die sie auch in Zukunft nutzen können. Mit vielfältigen Plakaten und lautstarken Parolen zogen sie durch die Innenstadt vom Busbahnhof bis zum Rathaus.

Die Bündnisgrünen aus Haltern, Recklingshausen und Oer-Erkenschwick solidarisierten sich mit den Schülern und demonstrierten mit. Weltweit fanden am 15.03.2019 in über 120 Ländern Demonstrationen der Schüler statt.

11Mrz

Widerstand gegen ein Industriegebiet „An der Dillenburg“

Foto: Norbert Schmitz

Am Donnerstagabend trafen sich betroffene Anwohner vom Oelmühlenweg mit Vertretern der Grünen aus Datteln und Oer-Erkenschwick. Schnell war man sich in dieser Runde einig: Einhellig lehnten sie alle die Pläne für ein Industriegebiet „An der Dillenburg“ ab. Logistischer Blödsinn – beschränkte Idee – der Ruf nach vehementer Gegenwehr schallte lautstark aus den Reihen der Anwesenden. Die befürchtete erhebliche Beeinträchtigung von Natur und Landschaft einte die Versammlung.
Auch die Dattelner Morgenpost veröffentlicht in ihrer Ausgabe vom 09.03.2019 einen Bericht über den Widerstand der Anwohner des Oelmühlenweges gegen einen möglichen Gewerbepark an der Dillenburg.  Diesen Artikel können Sie hier lesen …

In einem neuen Anlauf wird das Gebiet zwischen der Holtgarde in Oer-Erkenschwick und dem Oelmühlenweg in Datteln als zukünftiges Industriegebiet für Unternehmen mit einer Größe von mindestens 8 ha in Stellung gebracht. Die Städte Datteln und Oer-Erkenschwick haben im vergangenen Jahr beim Regionalverband Ruhr ihren Wusch angemeldet, an dieser Stelle ein gemeinsames interkommunales Industriegebiet auszuweisen. Diese Idee scheint sich in den Köpfen der beteiligten Stadtverwaltungen seit Jahren eingenistet zu haben, bislang sah man aber keinen konkreten Bedarf. In diesen Tagen sind die Pläne öffentlich geworden – und ein Sturm der Entrüstung bläst den Stadtplanern ins Gesicht.

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21Sep

Westfleisch-Erweiterung lässt Bürger im Regen stehen

Grüne vermissen Dialog mit Bürgern

Vor gut acht Monaten wurde ein Runder Tisch zwischen den Interessensgruppen der Stadt Oer-Erkenschwick und Westfleisch versprochen. Eingeladen wurde bislang niemand. Die Grünen kritisieren die mangelnde Kommunikation zwischen Westfleisch und den Betroffenen und fordern die Gespräche unverzüglich aufzunehmen. Die Bürger müssen über die Auswirkungen der erheblichen Erweiterung ausreichend informiert und an Lösungsmöglichkeiten beteiligt werden. Westfleisch dürfe die Stadt nicht im Regen stehen lassen.

Bündnis90/Die Grünen lehnen kreisweit die Erweiterung von Westfleisch deutlich ab. Die Gründe sind vielfältig: Umweltbelastungen, soziale und wirtschaftliche Auswirkungen sowie Tierschutzbelange gehören dazu. Insgesamt sollen fast doppelt so viele Schweine wie bislang, also 100.000 Schweine jede Woche geschlachtet werden. Bereits jetzt sind die Auswirkungen der Produktion auf die Luftqualität in Oer-Erkenschwick und Datteln „unüberriechbar“.

Allein das LKW-Aufkommen werde auf 1220 Fahrzeuge täglich steigen, das bedeutet 24 Kilometer. Auswirkungen auf den Verkehrszuwachs, die Wasserentnahme, Abwasserableitung und das Abfallaufkommen seien ebenfalls zu bedenken. Die Entscheidung der Kreisverwaltung, die keine emissionsrechtlichen Gründe gegen die Westfleisch-Erweiterung festgestellt hat, verwundert und ärgert die Grünen.

Unklar bleibt auch, ob und wie viele Arbeitsplätze für die Region entstehen sollen und ob die Arbeit wieder an Sub- und Subsubunternehmen vergeben wird. Diese werden nicht so bezahlt, wie Kräfte nach Tarifverträgen für hiesige Unternehmen. Niedriglöhne hätten oftmals das Aufstocken durch die ARGE zur Folge. Hinzu kämen fehlende Integrationsmaßnahmen durch Westfleisch was angemessenen Wohnraum, Kindergartenplätze und Sprachkurse betrifft. Ein soziales Engagement der Firma ist bisher nicht zu erkennen. Bei einem derartigen Projekt sei ein Arbeitgeber in der sozialen Verantwortung.

Ob zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen durch die Erweiterung in die Stadtkasse oder vielmehr in die Westfleisch-Zentrale Münster fließen, sei weiterhin unklar. So bliebe der Eindruck eines einseitigen Vorteils, in dem Westfleisch ihre Gewinne erhöhen würde, aber die Stadt mit den Aufwänden und Belastungen alleine gelassen wird. Deshalb fordern die Grünen ein Treffen eines Runden Tisches umgehend ein. Besetzt sein sollte dieser mit Vertretern verschiedener Interessensgruppen. Dazu zählen die Grünen unbedingt die Bürgerinitiative „Stoppt Westfleisch“.  Der Oer-Erkenschwicker Bürgermeister Carsten Wewers hatte den Runden Tisch bereits vor acht Monaten zugesagt.

Wir wollen Antworten zur Westfleisch-Erweiterung

Wir wollen Antworten zur Westfleisch-Erweiterung



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