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07Dez

Online-Tools für Flüchtlingsintegration

Barcamp und Refugee-Hackathon in Wuppertal am 14.11./15.11.15

OB Andreas Mucke begrüßt die TeilnehmerInnen

OB Andreas Mucke begrüßt die TeilnehmerInnen

„Barcamp habe ich noch nie gehört“, so begrüßt der Wuppertaler OB Andreas Mucke die ca. 100 TeilnehmerInnen der Tagung „Offene Kommunen.NRW“ in der Bergischen VHS. Bereits zum fünften Mal lädt das Wuppertaler Kompetenznetzwerk Bürgerhaushalt zu der Tagung ein. Der grüne Fraktionsvorsitzende Armin Ziesmann erläutert die Idee: „In dem Barcamp erarbeiten sich die Teilnehmer die Inhalte der einzelnen Arbeitsgruppen. Das Programm gestalten die TeilnehmerInnen selbst. Jede TeilnehmerIn kann ein Thema einbringen, das sie mit interessierten TeilnehmerInnen in einer 45-minütigen Session diskutiert und vertieft. Die Inhalte werden direkt online in einem „Pad“ mitgeschrieben und sind dauerhaft abrufbar per Internet.“

„Geht doch!“ lautet das aktuelle Motto der Tagung. Es lädt dazu ein, die NRW-Kommunen offen, demokratisch und transparent zu gestalten. Die Pinwand mit den Themen der Sessions ist am ersten Tag schnell gefüllt. Für eine persönliche Atmosphäre stellen sich alle Teilnehmer kurz vor. Dann geht es an die Arbeit. Der Oer-Erkenschwicker Armin Ziesmann nimmt an der Fragestunde zu OpenNRW teil. Christian Dinnus, der Leiter der OpenNRW-Geschäftsstelle, stellt sich den Fragen der TeilnehmerInnen und beantwortet geduldig die Fragen. Die OpenNRW-Strategie des Landes wird seit zwei Jahren vorbereitet. In der Rekordzeit von 9 Monaten ist das Portal opennrw.de nach Abstimmung mit allen Ministerien online gegangen. Informationen und Leitfäden für Kreise und Kommunen für die Umsetzung von Open Data stehen zum Dowload bereit. Das Land und die Kommunen sollen ihre Datenschätze heben und den BürgerInnen zur Verfügung stellen. In der parallelen Session werden Ratsinformationssysteme mit Geodaten verknüpft, um die Ratsbeschlüsse auf einer Karte darstellen zu können. Mehrere Städte, wie Bochum, Wesel, Köln und Wuppertal zeigen die Ratsbeschlüsse bereits auf Karten an. Die BürgerInnen können sich so schnell ein Bild machen, wo Entscheidungen gefällt werden.

Der zweite Tag steht im Zeichen des „Refugee-Hackathons“, einem Hacking Marathon. Software-Entwickler engagieren sich für Flüchtlinge und Helfer mit der Entwicklung von Online-Tools. Der Grüne Armin Ziesmann lässt sich in einer Session die verfügbaren Tools erläutern. Wie können lokale Informationen mehrsprachig auf Karten dargestellt werden, welche Online-Sprachkurse stehen zur Verfügung, wie lassen sich den Neubürgern die Basis-Information zu Kultur, Wirtschaft und Stadtangeboten auf einfache Weise näherbringen? Eine Auswahl der Ergenisse, die auch für die Stimbergstadt interessant sind, stellen die Oer-Erkenschwicker Grünen den lokalen Flüchtlings-Arbeitsgruppen gerne vor. 2015-11-OKNRW-005

19Jun

Das Erlebnis „Jugend-Landtag 2015“

 236 Jugendliche und 1 Erkenschwicker machen Landespolitik

Mit Spannung rückte der ersehnte Termin im Rahmen meines sechswöchigen Praktikums bei den Grünen in Oer-Erkenschwick näher: Der 3-tägige Jugend-Landtag 2015. Und ich war dabei. Aus meiner Sicht ein voller Erfolg und eine unglaublich positive Erfahrung, gespickt mit vielen tollen Erinnerungen und interessanten Menschen. Deshalb erzähle ich davon.

Lucas Kurth im Plenarsaal

Lucas Kurth im Plenarsaal

Los ging es am Donnerstag (11. Juni). Alle Teilnehmer des Jugend-Landtages versammelten sich in der Bürgerhalle, um ihre Ausweise abzuholen, die sie für den Aufenthalt im Landtag Nordrhein-Westfalen berechtigten. Landtagspräsidentin Carina Gödecke begrüßte uns um 15:30 Uhr im Plenarsaal. Sie erläuterte uns die Einzelheiten zum Ablauf der Veranstaltung und bereitete uns auf eine Führung durch das Landtagsgebäude vor.

Bei der Führung stellten uns vieleHelfer die Fraktionssäle der Parteien vor, die im Landtag vertreten sind (SPD, CDU, Bündnis90/Die Grünen, FDP und die Piraten). Was direkt auffiel, waren die Größe und die Ausstattung der einzelnen Räume. Die großen Parteien legten Wert darauf, dass sich alle teilnehmenden Personen gut sehen und hören können. Die kleineren Parteien setzen andere Prioritäten, wie Komfort oder die technische Ausstattung, d.h. bequeme Sitzmöglichkeiten oder große, lichtdurchlässige Fenster. weiterlesen »

08Jun

Vorfreude auf den 7. „Jugend-Landtag“

Oer-Erkenschwick im Landtag vertreten

Das Highlight meines sechswöchigen Praktikums bei den Oer-Erkenschwicker Grünen rückt näher. Mit Spannung erwarte ich den Jugend-Landtag 2015.  Er findet von Donnerstag bis Samstag (11. – 13. Juni 2015) in Düsseldorf statt. Mit mir. Wie kam es dazu?

Lucas Kurth

Alles begann damit, dass ich eine E-Mail von Silke Krieg erhalten hatte, in der stand, dass man sich für den Jugend–Landtag bewerben solle. Nach kurzer Überlegung und Rücksprache mit meiner Schule hatte ich mich entschieden: Ich möchte dabei sein. Schäuble soll nicht der einzige Rollstuhlfahrer in der Politik sein. Die erste Hürde nahm ich mit Leichtigkeit. Die Bewerbung an den grünen Landtagsabgeordneten Mario Krüger. weiterlesen »

08Jun

Mitgliederentscheid: Kreisgrüne stimmen für ihre Projekte

Am Samstag, 8. Juni, trafen sich Mitglieder des Kreisverbandes B90/Die Grünen
zu einer unkonventionellen Mitgliederversammlung in Herten – auf dem Hof Wessels. Sie stimmten über die Projekte des Wahlprogrammes ab,
die ihrer Meinung nach auf die Prioritätenliste gehören.
Silke Krieg und Armin Ziesmann geben ihre Stimme beim Mitgliederentscheid ab58 Schlüsselprojekte übersetzten die Ziele des grünen Wandels
in konkrete Instrumente. Am Samstag/ Sonntag ging es in ganz Deutschland in hunderten von Kreisverbänden darum, diese  neun  Projekte zu bestimmen,
die bei einer Regierungsbeteiligung als Erstes angepackt werden sollen.

Ein Höhepunkt einer leidenschaftlichen Programmdebatte,
lebendige Demokratie und Grüne Diskussionskultur!
Die Schwerpunkte der Grünen im Kreis Recklinghausen:
  1. Massentierhaltung beenden – ein neues Tierschutzgesetz für artgerechte Haltung – Tierwohl wirtschaftlich honorieren
  2. 100 Prozent erneuerbare Energien
  3. Niedriglöhne abschaffen und einen allgemeinen Mindestlohn flächendeckend einführen
  4. Die Zwei-Klassen-Medizin abschaffen- eine Bürgerversicherung für Alle
  5. Das Betreuungsgeld abschaffen – im Gegenzug gute Kita-Plätze ausbauen
  6. Keine Rüstungsexporte zu Lasten von Menschenrechten –  ein Rüstungsexportgesetz beschließen
  7. Die Finanzmärkte neu ordnen – eine absolute Schuldenbremse für die Banken
  8. Die Hälfte der Macht den Frauen – eine verbindliche Quote muss eingeführt werden
  9. Gleiche Rechte für gleiche Liebe – die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare öffnen und Energiewende vorantreiben – ein Klimaschutzgesetz verabschieden und Wirtschaftswachstum ist nicht das Maß der Dinge –
    neue Indikatoren für Wohlstand und  Lebensqualität.
04Mai

Schüler sehen Rot-Grün vorne

Aus der Marler Zeitung

Vor Beginn der Podiumsdiskussion mussten die Besucher an die Urne. Zur Wahl standen die Debattanten, sechs Direktwahlkandidaten des Wahlkreises 72. Die anschließende Diskussion nutzen sie, um die jungen Zuhörer in der gut gefüllten Aula des Gymnasiums im Loekamp (GiL) von ihren Meinungen und Zielen zu überzeugen.

Die rot-grüne Minderheitsregierung hofft bei der Landtagswahl auf eine Mehrheit – von den Besuchern der Podiumsdiskussion hätten sie diese bekommen. Darauf lässt zumindest das Ergebnis des ersten Wahldurchgangs schließen, den die Schüler des Leistungskurs Sozialwissenschaften vor Beginn der Debatte durchführten.

SPD-Mann Hans-Peter-Müller wäre mit 38 Prozent aller Stimmen in den Landtag gezogen, Christian Wegner von den Grünen als Zweitplatzierter mit 20 Prozent. Doch auch die übrigen Debattanten genossen die Rückendeckung des Publikums: Christian Folke von der Piratenpartei, Friedrich-Josef Geisthövel von den Linken und Ludger Samson von der CDU in Vertretung für den abwesenden Josef Hovenjüren wären ebenfalls in den Landtag gezogen. Einzig FDP-Mann Peter Amsel lag zu Beginn der Debatte unter der fünf-Prozent-Marke. Gegen Ende wurde aber noch einmal gewählt – und bis dahin hatten die Politiker genügend Zeit, die jungen Zuhörer am GiL noch einmal umzustimmen.

Piraten legen zu

Unter anderem zum Thema Studiengebühren. Kaum sprach sich Peter Amsel (FDP) für die Wiedereinführung aus, fingen die rund 70 Zuhörer aufgeregt an zu tuscheln. Kein Wunder: nahezu alle von ihnen sind Schüler, das Thema Studiengebühren berührt sie direkt. „Wie wollen Sie denn dann Kindern aus bildungsfernen Schichten die Möglichkeit geben, aufzusteigen?“, fragt ein Gymnasiast erbost. „Natürlich sollte jedes Kind die gleichen Chancen haben“, antwortet Peter Amsel. „Die Frage ist nur: Wie können wir das erreichen?“ „Bestimmt nicht durch die Wiedereinführung von Studiengebühren!“, ruft eine Stimme aus der hinteren Reihe.

Gegen Ende führte der „Sowi“-Leistungskurs wieder ein Wahlgang durch. Das Ergebnis: SPD und Grüne liegen unverändert vorne, die Linke löst die FDP auf dem letzten Platz ab. Der Gewinner dieser Diskussion war Pirat Christian Folke mit einem Stimmenzuwachs von 10 Prozent.



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