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31Dez

Grüne fordern Rücktritt von Peter Duscha

Stimberg-Zeitung vom 31.12.2011

Der Rücktritt von Feuerwehr-Chef Marc Hübner stößt bei den Bündnis-Grünen auf Kritik. Gleichzeitig fordert die Fraktion, dass die gesamte Führungsebene des Löschzuges Erkenschwick vorläufig ihr Amt zur Verfügung stellen soll und ein Neuanfang eingeleitet wird.

„Wir bedauern den Rücktritt, schätzen Marc Hübner sehr und sehen in ihm einen ehrenamtlich engagierten Menschen, der vorbehaltlos in der Freiwilligen Feuerwehr eine sehr wichtige Aufgabe übernahm“, meinte die stellvertretende Bürgermeisterin Silke Krieg. Grünen-Fraktionsmitglied Hermann Hölscher ergänzt: „Die Feuerwehr ist auf freiwillige Mithilfe angewiesen. Machtpolitik hat dort nichts zu suchen, sie lähmt den Einsatzwillen.“

Nach den Ereignissen der vergangenen Tage sollten auch personelle Konsequenzen gezogen werden. „Wir sind der Meinung, dass alle Mitglieder der Führung beim Löschzug Erkenschwick freiwillig überdenken sollten, ob sie ihr Amt zur Verfügung stellen, um im neuen Jahr der Organisation einen kompletten Neuanfang zu ermöglichen.“ Peter Duscha, zurzeit beurlaubter Erkenschwicker Löschzugführer, solle auf alle Ämter in der Freiwilligen Feuerwehr verzichten, fordern die Grünen weiter.

Auch das Engagement des Nachwuchses nehme weiter ab und verhindere eine positive Entwicklung, begründet Grünen-Fraktionsvorsitzender Armin Ziesmann den Vorschlag. „Die Leitung und Förderung der Freiwilligen Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr ohne Druck und Machtspiele muss das Ziel sein.“

04Dez

Rätselraten um Brandschutzbedarfsplan

Stimbergzeitung vom 03.12.2010

Mit welcher materiellen, finanziellen und personellen Ausstattung die (Freiwillige) Feuerwehr in den nächsten fünf Jahren die Feuerschutz-Vorgaben der Bezirksregierung umsetzen soll, das regelt der Brandschutzbedarfsplan. Und über den wird derzeit in Teilen der Kommunalpolitik aufgeregt diskutiert.

Erörtert und beschlossen wird der Brandschutzbedarfsplan während der Sitzungen des städtischen Hauptausschusses und des Rates am 9. Dezember. weiterlesen »

23Apr

Kleine Fraktionen stellen Forderungen vor

Stimberg-Zeitung vom 22.04.2010

„Feuer machen“ wollen die fünf kleinen Fraktionen de der Verwaltung, was die Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplans (BBPL) angeht. Daher bringen sie in der Ratssitzung am Donnerstag einen Antrag mit „konstruktiven Vorschlägen“ ein.

Die Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen, „Die Linke“, UWG, FDP und BOE vermissen derart konstruktive Ideen in der Ratsvorlage und unterstreichen die Dringlichkeit der Angelegenheit: „Da kann man jetzt nicht noch mal und noch mal untersuchen“, sagt FDP-Fraktionsvorsitzender Manfred Withus.

Der aktuelle BBPL stammt von 2003; die Bezirksregierung hatte der Stadt eine Ausnahmegenehmigung erteilt. Diese besagt, dass werktags von 16 bis 7.30 Uhr nicht zwingend eine hauptamtlich besetzte Feuerwehrstaffel vorgehalten werden muss und galt bis zum 31. Juli 2009. weiterlesen »

17Apr

Fünf Fraktionen sind mächtig sauer

Stimberg-Zeitung vom 17. April 2010

OER-ERKENSCHWICK. Im Vorfeld der Ratssitzung am Donnerstag, 22. April, herrscht bei der Beratung um die erste Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplans der Freiwilligen Feuerwehr Unmut bei den Ratsfraktionen von Bündnis-Grünen, UWG, FDP, BOE und den Linken.

„Das Informationsverhalten der Verwaltung bei diesem Thema ist einfach nur mangelhaft und kein guter Stil“, kritisieren Silke Krieg (Grüne), Karl-Heinz Rusche (BOE) und Manfred Witthus (FDP) im Namen der fünf „kleinen“ Fraktionen. Aus der Kritik nehmen sie indes den neuen Feuerwehr-Chef Marc Hübner aus, der zu einem Gesprächstermin mit allen Fraktionen bereit gewesen sei, nach Ansicht der Parteien dann aber wohl von der Verwaltungsspitze „zurückgepfiffen“ worden sei.
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17Jun

Stellungnahme zu diversen Berichten „Feuerwehrskandal“

In dem seit Monaten bestehenden Feuerwehr-Skandal gibt es noch keinen tragfähigen Lösungsansatz, der von beiden Seiten akzeptiert werden kann. Woran liegt das? Was wurde falsch gemacht? Wir meinen, an mangelnden Bemühungen und fehlender Einsicht gepaart mit einem schlechten Krisenmanagement von Verwaltung und Feuerwehr. Längst ist der Vorfall keine lokale Angelegenheit mehr und kann im kleinen Kreise diskutiert werden. Bundesweit steht die Stadt im schlechten Licht da. Allein klares, sinnvolles und beherztes Engagement zur Aufklärung kann verloren gegangenes Vertrauen entgegenwirken und dem Imageverlust entgegenwirken. weiterlesen »



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