Weiter zum Inhalt
Kategoriesuche
21Aug

Grün ist – Gute Bildung

In der Serie „Grün ist…“ erläutern wir wichtige Punkte unseres Wahlprogramms für ein besseres Oer-Erkenschwick.

Grün ist – Gute Bildung

21Jun

Politische Bildungsreise nach Berlin im Juni 2019

Die Grünen-Mitglieder vor dem Bundestagsgebäude

Die politische Bildungsreise nach Berlin des OV Bündnis 90/Die Grünen mit der grünen Bundestagsabgeordneten Dr. Irene Mihalic bewegte die fünf Grünen-Mitglieder sehr. Das viertägige Programm war vollgepackt mit beeindruckenden Erlebnissen.

Den bewegenden Anfang des Besuchsprogramms bildete das Stasi-Untersuchungsgefängnis in Berlin-Hohenschönhausen. Der Führer durch das Gefängnis, der heute 73-jährige Karl-Heinz-Richter, erläuterte in typisch Berliner Art die unmenschlichen Haftbedingungen und Foltermethoden der Stasi, die er über mehrere Jahre am eigenen Leib erfahren hat. In seiner Schulzeit auf dem Gymnasium verhalf er 17 Klassenkameraden zur Flucht in den Westen und wurde mit 17 Jahren für dreieinhalb Jahre eingesperrt, verhört und gefoltert. Seine Geschichte schildert er sehr eindrücklich auf seinem YouTube-Kanal. Seine Klassenkameraden aus dem Westen retteten ihm später das Leben. Erich Mielke wollte ihn persönlich erschießen, weil er später weiteren 21 Menschen die Flucht in den Westen verhalf.

weiterlesen »
11Jul

Lucas‘ Grünes Praktikum

Landtag, Kreistag, Wahlkampf…

Schweren Herzens haben wir unseren grünen Mitstreiter Lucas Kurth aus dem Praktikum verabschiedet. Lucas hat uns in den letzten 6 Wochen vorbildlich und sehr engagiert in der Wahlkampfvorbereitung unterstützt. Er konnte am Jugend-Landtag NRW teilnehmen, hat einen Einblick in die Arbeit des Kreistags und auch in die Arbeit vor Ort bekommen. Unser Trostpflaster: Lucas ist weiterhin bei uns Grünen in Oer-Erkenschwick aktiv.

Wir bedanken uns sehr herzlich!

Lucas-Kurth-Praktikantissimo

06Apr

Die Stimbergstadt essbar machen

Grüne besuchen „Essbare Stadt“ Andernach

Armin Ziesmann und Christian Wegner in Andernach

Armin Ziesmann und Christian Wegner in Andernach

Das Projekt „Essbare Stadt“ Andernach stand im Mittelpunkt einer Exkursion der Recklinghäuser Bündnisgrünen, an dem sich auch die Oer-Erkenschwicker Grünen Armin Ziesmann und Christian Wegner beteiligten. Aus der ganzen Welt informieren sich Städtevertreter bei einer Stadtführung vor Ort über die Erfahrungen. Die Oer-Erkenschwick Grünen hat das Konzept überzeugt. Der Fraktionssitzende Armin Ziesmann: „Wir werden uns dafür einsetzen, die „Essbare Stadt“ auch für Oer-Erkenschwick zu ermöglichen.“

Entlang der historischen Stadtmauer pflanzte die Stadt Andernach seltene Arten von Nutzpflanzen, wie Tomaten, Bohnen, Kohl und andere essbare Pflanzenarten. Ziele waren die Förderung der Biodiversität, die Einsparung von Mitteln für die Pflege des Stadtgrüns und die Förderung der Fähigkeiten von Langzeitarbeitslosen, um sie in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. „Alle Ziele sind mit diesem Projekt erreicht worden“, so die grüne Andernacher Fraktionsvorsitzende Ulrike Linhsen.

Im ersten Jahr wurden über 100 verschiedene Tomatensorten entlang der Stadtmauer gesetzt. In Kooperation mit einer lokalen Qualifizierungsgesellschaft pflegten Langzeitarbeitslose unter Anleitung von Gärtnermeistern die Pflanzen und erwarben die Fähigkeiten für die Pflanzenpflege. 25% der Langzeitarbeitslosen konnten anschließend in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden. Im Herbst präsentierten die Pflanzen ihre Früchte in den verschiedensten Farben grün, gelb, rot, violett und konnten von den Bürgern gepflückt und verspeist werden. An einem „Tomatentag“ wurden die Früchte geerntet und zubereitet.

In den Folgejahren wurden mehrere Hauptpflanzenarten thematisiert, wie Kohl, Bohnen oder Erdbeeren. Die Nutzpflanzen werden auf immer mehr Flächen in der Stadt gepflanzt als Ersatz für Zierpflanzen. Auch Kräuterwiesen, Weinreben, Obstbäume und –sträucher verschönern die Stadt und laden zum Schmecken und Genießen ein. Die Kosten für die Pflege des Stadtgrüns konnten von 58 Euro pro m² auf 11 Euro gesenkt werden. Die Stadtkasse wird dadurch deutlich geschont. Entgegen aller Befürchtungen werden die Pflanzen respektiert und sind nicht Ziele von Vandalismus.

Das Projekt „Essbare Stadt“ ist 2012 von der Stiftung „Lebendige Stadt“ mit dem Hauptpreis „Bestes Projekt“ ausgezeichnet worden.

25Okt

Mensa: Bürger unterstützten Grünen-Vorschlag

Stimberg-Zeitung vom 25.10.2012

Am Montag beschäftigt sich der Arbeitskreis Mensa zusammen mit Mitgliedern der Ratsfraktionen erneut mit dem Thema „Speise-Flaute“. Gemeinsames Ziel: Mehr Essen abzusetzen. Die Lösungsidee der Grünen, die Mensa mittags für alle Bürger zu öffnen, wird jedenfalls von der Bevölkerung unterstützt.

Das zeigt sich an den ersten Reaktionen auf die Berichterstattung der Stimberg Zeitung über die vergangene Schulausschusssitzung.

„Das ist eine tolle Idee“, meint dazu beispielsweise Annemarie Lorenz. Die 72-Jährige wohnt an der Freiligrathstraße. „Und das ist ja fast in unmittelbarer Nachbarschaft zur Schulmensa. Also ich würde das Angebot, dort essen zu können, auf jeden Fall nutzen. Und viele meiner Nachbarn sicher auch“, betont Annemarie Lorenz.

Wolf-Dieter Bök, selbst Studienrat im Ruhestand, hält den Grünen-Vorschlag ebenfalls für gut: „Warum nicht? So macht es zum Beispiel die Mensa der westfälischen Hochschule in Recklinghausen.“

Bök bricht zudem eine Lanze für die Schulkioske: „Eine Cafeteria sollte man nicht als Konkurrenz ansehen. Sie hat auch für Lehrer und Schüler eine soziale Funktion.“



Valides XHTML & CSS. Realisiert mit Wordpress und dem Blum-O-Matic -Theme von kre8tiv.
52 Datenbankanfragen in 0,607 Sekunden · Anmelden