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11Jul

Lucas‘ Grünes Praktikum

Landtag, Kreistag, Wahlkampf…

Schweren Herzens haben wir unseren grünen Mitstreiter Lucas Kurth aus dem Praktikum verabschiedet. Lucas hat uns in den letzten 6 Wochen vorbildlich und sehr engagiert in der Wahlkampfvorbereitung unterstützt. Er konnte am Jugend-Landtag NRW teilnehmen, hat einen Einblick in die Arbeit des Kreistags und auch in die Arbeit vor Ort bekommen. Unser Trostpflaster: Lucas ist weiterhin bei uns Grünen in Oer-Erkenschwick aktiv.

Wir bedanken uns sehr herzlich!

Lucas-Kurth-Praktikantissimo

06Apr

Die Stimbergstadt essbar machen

Grüne besuchen „Essbare Stadt“ Andernach

Armin Ziesmann und Christian Wegner in Andernach

Armin Ziesmann und Christian Wegner in Andernach

Das Projekt „Essbare Stadt“ Andernach stand im Mittelpunkt einer Exkursion der Recklinghäuser Bündnisgrünen, an dem sich auch die Oer-Erkenschwicker Grünen Armin Ziesmann und Christian Wegner beteiligten. Aus der ganzen Welt informieren sich Städtevertreter bei einer Stadtführung vor Ort über die Erfahrungen. Die Oer-Erkenschwick Grünen hat das Konzept überzeugt. Der Fraktionssitzende Armin Ziesmann: „Wir werden uns dafür einsetzen, die „Essbare Stadt“ auch für Oer-Erkenschwick zu ermöglichen.“

Entlang der historischen Stadtmauer pflanzte die Stadt Andernach seltene Arten von Nutzpflanzen, wie Tomaten, Bohnen, Kohl und andere essbare Pflanzenarten. Ziele waren die Förderung der Biodiversität, die Einsparung von Mitteln für die Pflege des Stadtgrüns und die Förderung der Fähigkeiten von Langzeitarbeitslosen, um sie in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. „Alle Ziele sind mit diesem Projekt erreicht worden“, so die grüne Andernacher Fraktionsvorsitzende Ulrike Linhsen.

Im ersten Jahr wurden über 100 verschiedene Tomatensorten entlang der Stadtmauer gesetzt. In Kooperation mit einer lokalen Qualifizierungsgesellschaft pflegten Langzeitarbeitslose unter Anleitung von Gärtnermeistern die Pflanzen und erwarben die Fähigkeiten für die Pflanzenpflege. 25% der Langzeitarbeitslosen konnten anschließend in den ersten Arbeitsmarkt vermittelt werden. Im Herbst präsentierten die Pflanzen ihre Früchte in den verschiedensten Farben grün, gelb, rot, violett und konnten von den Bürgern gepflückt und verspeist werden. An einem „Tomatentag“ wurden die Früchte geerntet und zubereitet.

In den Folgejahren wurden mehrere Hauptpflanzenarten thematisiert, wie Kohl, Bohnen oder Erdbeeren. Die Nutzpflanzen werden auf immer mehr Flächen in der Stadt gepflanzt als Ersatz für Zierpflanzen. Auch Kräuterwiesen, Weinreben, Obstbäume und –sträucher verschönern die Stadt und laden zum Schmecken und Genießen ein. Die Kosten für die Pflege des Stadtgrüns konnten von 58 Euro pro m² auf 11 Euro gesenkt werden. Die Stadtkasse wird dadurch deutlich geschont. Entgegen aller Befürchtungen werden die Pflanzen respektiert und sind nicht Ziele von Vandalismus.

Das Projekt „Essbare Stadt“ ist 2012 von der Stiftung „Lebendige Stadt“ mit dem Hauptpreis „Bestes Projekt“ ausgezeichnet worden.

25Okt

Mensa: Bürger unterstützten Grünen-Vorschlag

Stimberg-Zeitung vom 25.10.2012

Am Montag beschäftigt sich der Arbeitskreis Mensa zusammen mit Mitgliedern der Ratsfraktionen erneut mit dem Thema „Speise-Flaute“. Gemeinsames Ziel: Mehr Essen abzusetzen. Die Lösungsidee der Grünen, die Mensa mittags für alle Bürger zu öffnen, wird jedenfalls von der Bevölkerung unterstützt.

Das zeigt sich an den ersten Reaktionen auf die Berichterstattung der Stimberg Zeitung über die vergangene Schulausschusssitzung.

„Das ist eine tolle Idee“, meint dazu beispielsweise Annemarie Lorenz. Die 72-Jährige wohnt an der Freiligrathstraße. „Und das ist ja fast in unmittelbarer Nachbarschaft zur Schulmensa. Also ich würde das Angebot, dort essen zu können, auf jeden Fall nutzen. Und viele meiner Nachbarn sicher auch“, betont Annemarie Lorenz.

Wolf-Dieter Bök, selbst Studienrat im Ruhestand, hält den Grünen-Vorschlag ebenfalls für gut: „Warum nicht? So macht es zum Beispiel die Mensa der westfälischen Hochschule in Recklinghausen.“

Bök bricht zudem eine Lanze für die Schulkioske: „Eine Cafeteria sollte man nicht als Konkurrenz ansehen. Sie hat auch für Lehrer und Schüler eine soziale Funktion.“

23Okt

Soll die Mensa für alle öffnen?

Stimberg-Zeitung vom 23.10.2012

Seit November 2009 gibt es die eine Mio. Euro teure Schulmensa. Von vielen als Veranstaltungsort gelobt, ist die Mensa ihrem Hauptzweck als Ort der Schulspeisung bislang nicht gerecht worden. Die Zahl derjenigen, die dort regelmäßig essen, bleibt auch aktuell weit hinter den Erwartungen zurück. Der Schulausschuss hat sich am Montag mit drängenden Fragen befasst.

Wo liegt das Problem der Mensa?
Das von einem Caterer angelieferte Essen wird zu wenig nachgefragt. Ansonsten wird der Bau in den höchsten Tönen gelobt. „Wir sind ausgesprochen glücklich darüber, dass es das Gebäude als Ort der Begegnung gibt“, betont beispielsweise Paul-Gerhardt-Schulrektor Volkmar Schäpers.

Die UWG hat angeregt, die Möglichkeit einer Verpachtung zu prüfen. Wäre das eine Lösung?
Nein! Das meinen zumindest Eltern und Lehrer. Durch eine Verpachtung an einen privaten Betreiber würde der Schulbetrieb nachhaltig gestört.

Könnte ein von der BOE angeregter gemeinnütziger Förderverein hilfreich sein?
Nein! In allen drei Schulen existieren bereits Fördervereine. Kapazitäten für zusätzliche Aufgaben oder einen weiteren Verein seien nicht in Sicht.

Welche weiteren Lösungsvorschläge gibt es?
Ein Ansatz kommt von den Grünen. „Warum sollten wir nicht die Mensa zwischen 12 und 14 Uhr für alle Bürger öffnen?“, fragt Sprecherin Silke Krieg. Die Gäste müssten dann mehr als die Schüler bezahlen. Wenn dadurch die Nutzerzahlen deutlich ansteigen, dann würden auch Caterer zu finden sein, die ohne vorherige Anmeldungen arbeiten.

23Okt

Schulausschuss: Bücherei-Gebühren für Kinder stabil

Stimberg-Zeitung vom 23.10.2012

Kinder und Jugendliche, die die Stadtbücherei nutzen, können sich freuen: Sie müssen auch künftig für ihren Benutzerausweis nicht mehr zahlen als bisher. Bedanken können sie sich bei den Grünen, die sich dafür eingesetzt haben.

Bekanntlich ist die Stadt überschuldet und muss Ausgaben streichen. Aber sie ist auch gesetzlich gehalten, mehr Einnahmen zu erzielen. Auch über die Gebühren für die Bücherei-Nutzung.

„Aber eben nicht auf Kosten von jungen Menschen“, stellte sich Grünen-Sprecherin Silke Krieg während der Sitzung des Schulausschusses am Montag gegen den Vorschlag der Verwaltung, die Jahresgebühr für die Büchereiausweise für Kinder von 1,50 Euro auf zwei Euro und für Jugendliche von 2,50 auf vier Euro anzuheben.

Nach ihrer Meinung sollten diese Gebühren stabil bleiben und stattdessen die Erwachsenen nicht nur sechs Euro (vorher 4,50 Euro), sondern 6,50 Euro zahlen. Unter dem Strich wäre das ein Nullsummenspiel, aber junge Leute würden nicht mehr belastet.
Der Grünen-Vorschlag stieß sofort auf breite Zustimmung.



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