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05Feb

Mahnwache gegen Westfleisch-Erweiterung am 06.03.2019

Am 16.10.2017 fand die erste Mahnwache gegen die Westfleisch-Erweiterung statt.
Kurz darauf gründete sich die Bürgerinitiative Nein zur Westfleisch-Erweiterung und startete eine Petition, führte weitere Mahnwachen durch und sammelte mehr als 5000 Unterschriften!
Leider wurde die Erweiterung trotz des Widerstands inzwischen genehmigt!

Aber:
Der Kampf der Initiative Stoppt Westfleisch geht weiter!
Wir treffen uns erneut an der Kreuzung Hübelkamp/Industriestraße, um gegen Westfleisch und die Massenschlachtungen und Tiertransporte weiter zu protestieren!

Wir lehnen die genehmigte Verdoppelung der getöteten Tiere ab!
Es sollen 100 000 Schweine pro Woche bei Westfleisch geschlachtet werden!

Wir sagen nach wie vor:
Nein zu diesem Tierleid!
Nein zu der damit verbundenen Schädigung der Umwelt!
Nein zu noch mehr Verwesungsgestank!
Nein zu einer verdoppelten Verkehrsbelastung!
Jetzt täglich 651 Tiertransporter … demnächst doppelt so viel?
Nicht mit uns!
Nein zur Ausbeutung der Werksvertragsarbeiter!

Wir fordern:
Videoüberwachung des Schlachtvorganges, die extern ausgewertet wird

Wir hoffen auf zahlreiche Unterstützung durch Bürger*innen, Tierschützer*innen und andere Westfleisch-Erweiterungs-Gegner*innen
_____________________________
Die Initiative STOPPT WESTFLEISCH tritt überparteilich auf. Verzichtet daher bitte auf parteienbezogene Werbung. Tierschutzorganisationen
können selbstverständlich Banner, Flaggen, etc. mitbringen und Kleidung mit Signet tragen.

Personen und Gruppierungen, die eine rechte, rassistische, homophobe, sexistische, oder eine sonstige antiemanzipatorische Weltanschauung vertreten, sind bei unseren Veranstaltungen ausdrücklich nicht erwünscht.

Wer nicht möchte, dass Fotos oder Videos mit einem Bild von ihr/ihm im Internet, bei Facebook, bei Whatsapp, Instagram, per E-Mail, oder anderen Medien gepostet und/oder geteilt oder anderweitig veröffentlicht werden, sage uns bitte vor bzw. während der
Veranstaltung Bescheid.
https://m.facebook.com/events/2027347430635452

05Feb

Filmvorführung Dominion

am Mittwoch, 6.2. zeigt die Initiative STOPPT WESTFLEISCH in der Altstadtschmiede Recklinghausen, Kellerstr. 10   ab 19:00 Uhr Ausschnitte aus dem Film Dominion.

Dieser australische Dokumentarfilm zeigt die dunklen Hintergründe der modernen Tierwirtschaft, die mit Drohnen, versteckten Kameras und Handkameras aufgenommen wurden.

Da der Film sehr lang ist, haben wir beschlossen, nur die dokumentarischen Teile  über die Tierarten zu zeigen, die bei der Firma Westfleisch geschlachtet werden: Schweine, Rinder und Kälber.

Kein Tier verdient so behandelt zu werden!

Der Link zum Film: watchdominion.com

Nach dem Film möchten wir mit den Zuschauer*innen ins Gespräch kommen und überlegen, wie der Ausweg aus dieser Tierhölle aussehen könnte bzw. ob eine vegane Lebensweise der Ausweg sein kann.

Wir freuen uns auf eine angeregte Diskussion.

Mit freundlichen Grüßen

Initiative STOPPT WESTFLEISCH

c/o Heike Doradzillo-Gehmeyr
Finkenweg        
45739 Oer-Erkenschwick
02368/8900851


        

05Feb

Sprecherinnen bestätigt

Stimberg-Zeitung vom 04.02.2019


Die wiedergewählten Sprecherinnen Anne Breidung (l.) und Silke Krieg (r.) begrüßten bei der Versammlung auch Martina Herrmann (3.v.l.), die tags zuvor als Sprecherin des Kreisverbandes von Bündnis 90/Die Grünen im Amt bestätigt wurde. Veronika Kloecker bleibt Kassiererin. Mit im Bild: Fraktionsvorsitzender Armin Ziesmann.

Foto: Heike Doradzillo-Gehmeyr

Silke Krieg und Anne Breidung bleiben Sprecherinnen des Ortsverbandes von Bündnis 90/Die Grünen. Sie wurden bei der Jahreshauptversammlung einstimmig im Amt bestätigt.

Was auch für Veronika Kloecker gilt, die für die Finanzen zuständig ist. Elf Wahlberechtigte kamen zur Versammlung, aktuell hat der Ortsverband 18 Mitglieder.

Das abgelaufene Jahr bezeichneten die beiden Sprecherinnen im Bericht als „sehr ereignisreich“ und sparten auch nicht mit Kritik an der Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung. „Es ist einfach nicht in Ordnung, wenn unsere Anträge oftmals von der Verwaltungsspitze niedergemacht werden“, meinte Krieg. Unter anderem hätte man sich jüngst auch mehr Detail-Informationen zum Bau der neuen Feuerwache gewünscht. Einen guten Ansatz sehen die Bündnis-Grünen indes bei den Gewächshaus-Vorhaben für die Zechenhalde. Bei den Plänen für die Umgestaltung des FC-Sportplatzes am Steinrapener Weg pochten die Grünen noch einmal darauf, dass es ihre Initiative war, das Gelände neu zu konzipieren. „Bürgermeister und Verwaltungsspitze lassen sich nun feiern, aber wir wissen ja, wer das Thema ins Rollen brachte“, sagte Anne Breidung.

Mancher Zusammenschluss von SPD und CDU mache die Arbeit im Stadtrat generell nicht leichter, so die Grünen-Sprecherinnen. „Die Große Koalition regiert und die anderen dürfen manchmal zuschauen.“ Bei den Öffnungszeiten im städtischen Bürgerbüro wünschen sich die Grünen weiterhin mehr Flexibilität an einem Donnerstagabend und einmal monatlich auch samstags. Noch ungeklärt ist die Frage, ob die Partei bei der Kommunalwahl 2020 wieder mit einem eigenen Bürgermeisterkandidaten antreten wird. Krieg: „Das wägen wir in Ruhe ab, noch haben wir nichts dazu entschieden.“

21Sep

Westfleisch-Erweiterung lässt Bürger im Regen stehen

Grüne vermissen Dialog mit Bürgern

Vor gut acht Monaten wurde ein Runder Tisch zwischen den Interessensgruppen der Stadt Oer-Erkenschwick und Westfleisch versprochen. Eingeladen wurde bislang niemand. Die Grünen kritisieren die mangelnde Kommunikation zwischen Westfleisch und den Betroffenen und fordern die Gespräche unverzüglich aufzunehmen. Die Bürger müssen über die Auswirkungen der erheblichen Erweiterung ausreichend informiert und an Lösungsmöglichkeiten beteiligt werden. Westfleisch dürfe die Stadt nicht im Regen stehen lassen.

Bündnis90/Die Grünen lehnen kreisweit die Erweiterung von Westfleisch deutlich ab. Die Gründe sind vielfältig: Umweltbelastungen, soziale und wirtschaftliche Auswirkungen sowie Tierschutzbelange gehören dazu. Insgesamt sollen fast doppelt so viele Schweine wie bislang, also 100.000 Schweine jede Woche geschlachtet werden. Bereits jetzt sind die Auswirkungen der Produktion auf die Luftqualität in Oer-Erkenschwick und Datteln „unüberriechbar“.

Allein das LKW-Aufkommen werde auf 1220 Fahrzeuge täglich steigen, das bedeutet 24 Kilometer. Auswirkungen auf den Verkehrszuwachs, die Wasserentnahme, Abwasserableitung und das Abfallaufkommen seien ebenfalls zu bedenken. Die Entscheidung der Kreisverwaltung, die keine emissionsrechtlichen Gründe gegen die Westfleisch-Erweiterung festgestellt hat, verwundert und ärgert die Grünen.

Unklar bleibt auch, ob und wie viele Arbeitsplätze für die Region entstehen sollen und ob die Arbeit wieder an Sub- und Subsubunternehmen vergeben wird. Diese werden nicht so bezahlt, wie Kräfte nach Tarifverträgen für hiesige Unternehmen. Niedriglöhne hätten oftmals das Aufstocken durch die ARGE zur Folge. Hinzu kämen fehlende Integrationsmaßnahmen durch Westfleisch was angemessenen Wohnraum, Kindergartenplätze und Sprachkurse betrifft. Ein soziales Engagement der Firma ist bisher nicht zu erkennen. Bei einem derartigen Projekt sei ein Arbeitgeber in der sozialen Verantwortung.

Ob zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen durch die Erweiterung in die Stadtkasse oder vielmehr in die Westfleisch-Zentrale Münster fließen, sei weiterhin unklar. So bliebe der Eindruck eines einseitigen Vorteils, in dem Westfleisch ihre Gewinne erhöhen würde, aber die Stadt mit den Aufwänden und Belastungen alleine gelassen wird. Deshalb fordern die Grünen ein Treffen eines Runden Tisches umgehend ein. Besetzt sein sollte dieser mit Vertretern verschiedener Interessensgruppen. Dazu zählen die Grünen unbedingt die Bürgerinitiative „Stoppt Westfleisch“.  Der Oer-Erkenschwicker Bürgermeister Carsten Wewers hatte den Runden Tisch bereits vor acht Monaten zugesagt.

Wir wollen Antworten zur Westfleisch-Erweiterung

Wir wollen Antworten zur Westfleisch-Erweiterung

19Aug

Rita Nowak Bundestagskandidaten für Oer-Erkenschwick

Rita Nowak Bundestagskandidaten für Oer-Erkenschwick

Rita Nowak

Rita Nowak

Profil Rita Nowak

Persönliches

Mein Name ist seit dem 25.02.2014 Rita Magdalena Nowak.  Ich bin 60 Jahre, verheiratet, biologischer Vater einer erwachsenen Tochter und eines erwachsenen Sohnes. Mit Beschluss des Amtsgerichtes Dortmund bin ich offiziell eine Frau.

Engagement bei Bündnis 90/Die Grünen

Für Bündnis 90/Die Grünen bin ich im Stadtrat von Recklinghausen aktiv. Als Ratsmitglied vertrete ich meine Partei im Ausschuss für Soziales und Demografie, Integrationsrat, Ratskommission für Menschen mit Behinderung und der Ratskommission Städtepartnerschaften. Weiterhin habe ich eine örtliche Gruppe „Diversity“ gegründet, bin Kassiererin im Stadtverband und Beisitzer im Kreisvorstand. Als Vertreterin der LAG Queer bin ich Delegierte in der BAG Lesbenpolitik.

Es gibt Unterschiede bei den Menschen, aber Armut, soziale Ungleichheit und Diskriminierung müssen in unserer Gesellschaft nicht sein. Ich finde es beschämend, wenn Menschen sich anmaßen, über andere Menschen zu urteilen, diese auszugrenzen oder ihnen Rechte abzuerkennen. Daher setze ich mich für ein Miteinander ein, bei dem jeder Mensch gleiche Rechte hat, – und jeder Mensch am öffentlichen Leben teilnehmen kann. Wichtig ist für mich deshalb für die Diversität, die Verschiedenheit zu kämpfen.

Seit Sonntag, dem 09.10.2016 bin ich neben Anna Paul Sprecherin der Bundesarbeitsgemeinschaft(BAG) Lesbenpolitik (s.a. hierzu die Seite BAG Lesbenpolitik)

Diversity

Diversität oder Diversity wird im Sinne von „soziale Vielfalt konstruktiv nutzen“ verwendet. Diversity toleriert nicht nur die individuelle Verschiedenheit , sondern hebt diese im Sinne einer positiven Wertschätzungbesonders hervor und sollte versuchen, sie für die Gesellschaft nutzbar zu machen. Die Ziele von Diversity sind soziale Diskriminierungen von Minderheiten zu verhindern und die Chancengleichheit zu verbessern. Dabei steht aber nicht die Minderheit selbst im Fokus, sondern die Gesamtheit der Gesellschaft in ihren Unterschieden und Gemeinsamkeiten. Bei den Unterschieden handelt es sich zum einen um die äußerlich wahrnehmbaren Unterschiede, von denen die wichtigsten Geschlecht, Ethnie, Alter und Behinderung sind, zum anderen um subjektive Unterschiede wie die sexuelle Orientierung, Religion und Lebensstil.

Queere Forderungen

Gemäß Grundgesetz Artikel 6 Absatz 1 steht die Ehe und die Familie unter dem besonderen Schutz des Staates. Das finde ich gut und wichtig. Aber Ehe und Familie ist dabei nicht definiert. Deshalb trete ich für die Gleichbehandlung aller Lebensformen ein, das bedeutet u.a. die Gleichstellung der sog. Homo-Ehe mit der Ehe zwischen Mann und Frau und die Veränderung des Transsexuellengesetzes hin zu einer freien Entscheidung was der Mensch sein will, ob Mann oder Frau oder auch dazwischen.
Am 30.Juni 2017 hat der Bundestag beschlossen, die Ehe für Alle einzuführen. Voraussichtlich ab 01. Oktober oder 01. November besteht dann die Möglichkeit entsprechend sich truaen zu lassen.
Dies auch ein Erfolg grüner Politik!

Soziales

Der Schlüssel für jeden Menschen ist der Zugang zu Bildung, um selbstbestimmt zu leben.

Auch deshalb setze ich mich neben meiner politischen Ratsarbeit als stellvertretende Vorsitzende des Ökumenischen Arbeitslosenzentrums und als Vorsitzende des Fördervereins der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule, einer Schule in einem sozialem Brennpunkt, ein.

Neben Bildungsgerechtigkeit setze ich mich für Teilhabe und Freiheit ein. Konkret bin ich Anhänger der Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens, die Teilhabe ermöglicht und jedem individuell zusteht. Eine reiche Gesellschaft würde sich damit das erlauben, was doch eigentlich der Sinn von Reichtum ist: ein gemeinsames gutes Leben, statt wie bisher ein übersattes Leben für einige und ein Sich-Kaputt-Laufen im Hamsterrad für viele andere. Das Ende der Abhängigkeit von klassischer Lohnarbeit würde ein enormes Potenzial freisetzen, Arbeit mit Zukunft schaffen, die Abhängigkeit von Arbeitgebern beenden und ein neues Menschenrecht definieren. Noch ist die Idee gesellschaftlich sehr am Anfang, aber sie wird kommen.

Akzeptanz und Toleranz, Gender

Die Art wie man sich kleidet, liebt, lebt, sich verhält ist irgendwie gesellschaftlich vorgegeben. So oder so ähnlich ging oder geht es vielen. Dabei sind Selbstbestimmung und Vielfalt spannend. Ich werbe nicht nur für die Akzeptanz jedes Lebensentwurfes, sondern arbeite seit Jahren dafür, dass politisch diese Vielfalt auch gefördert wird: durch gleiche Rechte für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Intersexuelle und Transgender, durch gleiche Rechte für Menschen mit Migrationshintergrund und wirksamen Diskriminierungsschutz. Eine bunte, vielfältige Gesellschaft ist für mich alternativlos. Hierbei sind Kooperationen meinerseits mit Schlau NRW und LEBEDO entstanden.

Für mich ist Geschlecht („Gender“) zunächst mal ein soziales Konstrukt. Mädchen und Jungen werden in Schubladen gesteckt und damit ihrer freien Entwicklung beraubt. Und wenn sie das nicht eindeutig sind, werden sie oft nicht für „voll“ genommen und oft in Rollen hinein erzogen. Diese Rollen setzen sich im weiteren Leben fort. Gleiche Rechte und Pflichten zwischen den Geschlechtern sind immer noch eine große Herausforderung unserer Zeit: Lohnungleichheit, Gewalt in Beziehungen, Diskriminierung in Sprache, Musik und Werbung – der Kampf für Geschlechtergerechtigkeit ist immer noch nicht beendet. Daran will ich arbeiten. Auch deshalb bin ich Vertreterin der LAG Queer für die BAG Lesbenpolitik.

Wohnungsbau

Und noch etwas möchte ich zum Thema „Soziales“ sagen:

Mieten sind in der letzten Zeit erheblich gestiegen. Viele Menschen können sich das eigentlich nicht mehr leisten. Investoren, wie z. B. Wohnungsbaugesellschaften sind aber gar nicht interessiert für diese Personen günstigen Wohnraum zu schaffen, weil es sich für sie nicht rentiert. Man baut lieber teuer und vermietet entsprechend. Ärmere werden dabei ins soziale Abseits geschickt. Es ist zu befürchten, dass es zu Gettoisierung kommen kann. Wir brauchen deshalb eine neue und bessere Förderung des sozialen Wohnungsbaus. Hierzu gehört die grundsätzliche Ausweisung eines bestimmten Prozentsatzes des öffentlich geförderten Wohnungsbau in neuen Baugebieten.

Integration, insbesondere der Flüchtlinge

Hierzu gehört die Qualifizierung und Weiterbildung von Personen mit ZUwanderungsgeschichte durch berufsbezogene Maßnahmen und es müssen stärkere Schwerpunkte im Bereich der Vorintegration, der Teilhabe von Migranten am ökonomischen, sozialen, kulturellen und politischen Leben sowie der Verbesserung des Integrationsmanagements gesetzt werden.



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