Weiter zum Inhalt
Kategoriesuche
14Mrz

Dillenburg – Bürgerprotest zeigt Wirkung

Von Uwe Wallkötter, Dattelner Morgenpost, 15. März 2019
Datteln. Mehrheit des Rates will keinen Gewerbepark Dillenburg. Jetzt wird das Thema noch mal im Ausschuss für Stadtentwicklung diskutiert.


Auf der gesamten Fläche rechts vom Hof Schulte-Hubbert sollen die grünen Wiesen und Felder einem interkommunalen Gewerbepark weichen. Foto: ANDREAS KALTHOFF

Die Bürger vom Oelmühlenweg und den angrenzenden Wohngebieten verließen am Mittwochabend die Stadthalle mit zufriedenen Gesichtern. Soeben hatte der Stadtrat beschlossen, eine Entscheidung zum Gewerbepark Dillenburg erst einmal zurückzustellen. Der Protest der Bürger in den letzten Wochen und unmittelbar vor der Ratssitzung (wir berichteten) hatte Erfolg.
Während es im Ausschuss für Stadtentwicklung und im Hauptausschuss noch eine breite Mehrheit gegeben hatte, dass Datteln der interkommunalen Vereinbarung zur Entwicklung von Gewerbe- und Industriestandorten im Kreis Recklinghausen beitritt, kippte im Stadtrat die Meinung dazu bei CDU und FDP. Damit stand die SPD allein auf weiter Flur.

weiterlesen »
18Feb

Grüner Änderungsantrag zum Regionalplan

Image by 1966666 on Pixabay

Änderungsantrag zum Tagesordnungspunkt 11 „Aufstellung des Regionalplans Ruhr: Beteiligung der öffentlichen Stellen gem. § 9 Raumordnungsgesetz i.V. m. § 13 Landesplanungsgesetz NRW“

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

die Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN stellt folgenden Änderungsantrag zur Vorlage 14-20/0672 „Aufstellung des Regionalplans Ruhr: Beteiligung der öffentlichen Stellen gem. § 9 Raumordnungsgesetz i.V. m. § 13 Landesplanungsgesetz NRW“.

Beschlussvorschlag: Der Rat beschließt die dieser Vorlage als Anlage beigefügte Stellungnahme des Kreises Recklinghausen zum Regionalplan Ruhr mit den folgenden Änderungen der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN.

Änderung zu Seite 3 der Stellungnahme:

Der Punkt Datengrundlage wird gestrichen:

Begründung: Nach Ansicht der Grünen wurde die Datenbasis mit großer Sorgfalt gewählt. Neben einer grundsätzlichen Kritik an der gewählten Datenbasis findet sich in den Ausführungen des Kreises Recklinghausen kein Hinweis auf alternative Quellen. Diese müssten qualifiziert werden. Darüber hinaus verlangt der Ökologische Umbau der Gesellschaft als wesentlichen Punkt auch die Einschränkung des Flächenbedarfs, langfristig eine Beendigung jeglicher Neuversiegelung. Eine moderne Planungspolitik muss daher anstreben, die Flächenversiegelung zu begrenzen bzw. erforderliche Flächen durch die Neunutzung von brachliegenden Flächen zu gewinnen. Damit unvereinbar ist die Forderung nach einer immer weiteren Flächeninanspruchnahme. Bei einer Fortschreibung des Regionalplans sind Festlegungen der auf Dauer akzeptablen Flächeninanspruchnahme erforderlich. Abzulehnen sind frühzeitige Forderungen immer weitere Flächen zur Verfügung zu stellen.

weiterlesen »
05Feb

Mahnwache gegen Westfleisch-Erweiterung am 09.03.2019

Am 16.10.2017 fand die erste Mahnwache gegen die Westfleisch-Erweiterung statt.
Kurz darauf gründete sich die Bürgerinitiative Nein zur Westfleisch-Erweiterung und startete eine Petition, führte weitere Mahnwachen durch und sammelte mehr als 5000 Unterschriften!
Leider wurde die Erweiterung trotz des Widerstands inzwischen genehmigt!

Aber:
Der Kampf der Initiative Stoppt Westfleisch geht weiter!
Wir treffen uns erneut an der Kreuzung Hübelkamp/Industriestraße, um gegen Westfleisch und die Massenschlachtungen und Tiertransporte weiter zu protestieren!

Wir lehnen die genehmigte Verdoppelung der getöteten Tiere ab!
Es sollen 100 000 Schweine pro Woche bei Westfleisch geschlachtet werden!

Wir sagen nach wie vor:
Nein zu diesem Tierleid!
Nein zu der damit verbundenen Schädigung der Umwelt!
Nein zu noch mehr Verwesungsgestank!
Nein zu einer verdoppelten Verkehrsbelastung!
Jetzt täglich 651 Tiertransporter … demnächst doppelt so viel?
Nicht mit uns!
Nein zur Ausbeutung der Werksvertragsarbeiter!

Wir fordern:
Videoüberwachung des Schlachtvorganges, die extern ausgewertet wird

Wir hoffen auf zahlreiche Unterstützung durch Bürger*innen, Tierschützer*innen und andere Westfleisch-Erweiterungs-Gegner*innen

weiterlesen »
05Feb

Filmvorführung Dominion

Poster Dominion Film 2018

am Mittwoch, 6.2. zeigt die Initiative STOPPT WESTFLEISCH in der Altstadtschmiede Recklinghausen, Kellerstr. 10   ab 19:00 Uhr Ausschnitte aus dem Film Dominion.

Dieser australische Dokumentarfilm zeigt die dunklen Hintergründe der modernen Tierwirtschaft, die mit Drohnen, versteckten Kameras und Handkameras aufgenommen wurden.

Da der Film sehr lang ist, haben wir beschlossen, nur die dokumentarischen Teile  über die Tierarten zu zeigen, die bei der Firma Westfleisch geschlachtet werden: Schweine, Rinder und Kälber.

Kein Tier verdient so behandelt zu werden!

Der Link zum Film: watchdominion.com

Foto: Dominionmovement.com

Nach dem Film möchten wir mit den Zuschauer*innen ins Gespräch kommen und überlegen, wie der Ausweg aus dieser Tierhölle aussehen könnte bzw. ob eine vegane Lebensweise der Ausweg sein kann.

Wir freuen uns auf eine angeregte Diskussion.

Mit freundlichen Grüßen

Initiative STOPPT WESTFLEISCH

c/o Heike Doradzillo-Gehmeyr
Finkenweg        
45739 Oer-Erkenschwick
02368/8900851


        

05Feb

Sprecherinnen bestätigt

Stimberg-Zeitung vom 04.02.2019


Die wiedergewählten Sprecherinnen Anne Breidung (l.) und Silke Krieg (r.) begrüßten bei der Versammlung auch Martina Herrmann (3.v.l.), die tags zuvor als Sprecherin des Kreisverbandes von Bündnis 90/Die Grünen im Amt bestätigt wurde. Veronika Kloecker bleibt Kassiererin. Mit im Bild: Fraktionsvorsitzender Armin Ziesmann.

Foto: Heike Doradzillo-Gehmeyr

Silke Krieg und Anne Breidung bleiben Sprecherinnen des Ortsverbandes von Bündnis 90/Die Grünen. Sie wurden bei der Jahreshauptversammlung einstimmig im Amt bestätigt.

Was auch für Veronika Kloecker gilt, die für die Finanzen zuständig ist. Elf Wahlberechtigte kamen zur Versammlung, aktuell hat der Ortsverband 18 Mitglieder.

Das abgelaufene Jahr bezeichneten die beiden Sprecherinnen im Bericht als „sehr ereignisreich“ und sparten auch nicht mit Kritik an der Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung. „Es ist einfach nicht in Ordnung, wenn unsere Anträge oftmals von der Verwaltungsspitze niedergemacht werden“, meinte Krieg. Unter anderem hätte man sich jüngst auch mehr Detail-Informationen zum Bau der neuen Feuerwache gewünscht. Einen guten Ansatz sehen die Bündnis-Grünen indes bei den Gewächshaus-Vorhaben für die Zechenhalde. Bei den Plänen für die Umgestaltung des FC-Sportplatzes am Steinrapener Weg pochten die Grünen noch einmal darauf, dass es ihre Initiative war, das Gelände neu zu konzipieren. „Bürgermeister und Verwaltungsspitze lassen sich nun feiern, aber wir wissen ja, wer das Thema ins Rollen brachte“, sagte Anne Breidung.

Mancher Zusammenschluss von SPD und CDU mache die Arbeit im Stadtrat generell nicht leichter, so die Grünen-Sprecherinnen. „Die Große Koalition regiert und die anderen dürfen manchmal zuschauen.“ Bei den Öffnungszeiten im städtischen Bürgerbüro wünschen sich die Grünen weiterhin mehr Flexibilität an einem Donnerstagabend und einmal monatlich auch samstags. Noch ungeklärt ist die Frage, ob die Partei bei der Kommunalwahl 2020 wieder mit einem eigenen Bürgermeisterkandidaten antreten wird. Krieg: „Das wägen wir in Ruhe ab, noch haben wir nichts dazu entschieden.“



Valides XHTML & CSS. Realisiert mit Wordpress und dem Blum-O-Matic -Theme von kre8tiv.
45 Datenbankanfragen in 0,598 Sekunden · Anmelden