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23Okt

Soll die Mensa für alle öffnen?

Stimberg-Zeitung vom 23.10.2012

Seit November 2009 gibt es die eine Mio. Euro teure Schulmensa. Von vielen als Veranstaltungsort gelobt, ist die Mensa ihrem Hauptzweck als Ort der Schulspeisung bislang nicht gerecht worden. Die Zahl derjenigen, die dort regelmäßig essen, bleibt auch aktuell weit hinter den Erwartungen zurück. Der Schulausschuss hat sich am Montag mit drängenden Fragen befasst.

Wo liegt das Problem der Mensa?
Das von einem Caterer angelieferte Essen wird zu wenig nachgefragt. Ansonsten wird der Bau in den höchsten Tönen gelobt. „Wir sind ausgesprochen glücklich darüber, dass es das Gebäude als Ort der Begegnung gibt“, betont beispielsweise Paul-Gerhardt-Schulrektor Volkmar Schäpers.

Die UWG hat angeregt, die Möglichkeit einer Verpachtung zu prüfen. Wäre das eine Lösung?
Nein! Das meinen zumindest Eltern und Lehrer. Durch eine Verpachtung an einen privaten Betreiber würde der Schulbetrieb nachhaltig gestört.

Könnte ein von der BOE angeregter gemeinnütziger Förderverein hilfreich sein?
Nein! In allen drei Schulen existieren bereits Fördervereine. Kapazitäten für zusätzliche Aufgaben oder einen weiteren Verein seien nicht in Sicht.

Welche weiteren Lösungsvorschläge gibt es?
Ein Ansatz kommt von den Grünen. „Warum sollten wir nicht die Mensa zwischen 12 und 14 Uhr für alle Bürger öffnen?“, fragt Sprecherin Silke Krieg. Die Gäste müssten dann mehr als die Schüler bezahlen. Wenn dadurch die Nutzerzahlen deutlich ansteigen, dann würden auch Caterer zu finden sein, die ohne vorherige Anmeldungen arbeiten.

23Okt

Schulausschuss: Bücherei-Gebühren für Kinder stabil

Stimberg-Zeitung vom 23.10.2012

Kinder und Jugendliche, die die Stadtbücherei nutzen, können sich freuen: Sie müssen auch künftig für ihren Benutzerausweis nicht mehr zahlen als bisher. Bedanken können sie sich bei den Grünen, die sich dafür eingesetzt haben.

Bekanntlich ist die Stadt überschuldet und muss Ausgaben streichen. Aber sie ist auch gesetzlich gehalten, mehr Einnahmen zu erzielen. Auch über die Gebühren für die Bücherei-Nutzung.

„Aber eben nicht auf Kosten von jungen Menschen“, stellte sich Grünen-Sprecherin Silke Krieg während der Sitzung des Schulausschusses am Montag gegen den Vorschlag der Verwaltung, die Jahresgebühr für die Büchereiausweise für Kinder von 1,50 Euro auf zwei Euro und für Jugendliche von 2,50 auf vier Euro anzuheben.

Nach ihrer Meinung sollten diese Gebühren stabil bleiben und stattdessen die Erwachsenen nicht nur sechs Euro (vorher 4,50 Euro), sondern 6,50 Euro zahlen. Unter dem Strich wäre das ein Nullsummenspiel, aber junge Leute würden nicht mehr belastet.
Der Grünen-Vorschlag stieß sofort auf breite Zustimmung.

19Jun

Silke Krieg sachkundige Bürgerin im Kreistag

Aktuelles aus der GRÜNEN Kreistagsfraktion Recklinghausen, 19.6.2012

Silke Krieg, neue Sachkundige Bürgerin

Unser bisheriger Sachkundiger Bürger Dietmar Chudaska ist kürzlich zum Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Bottrop/Gladbeck/Dorsten gewählt worden und möchte im Sinne der Überparteilichkeit seines neuen Amtes keine parteipolitischen Mandate und Funktionen wahrnehmen, was wir zwar bedauern, aber verstehen.

Dafür freuen wir uns, die GRÜNEN-Ratsfrau und stellvertretende Bürgermeisterin aus Oer-Erkenschwick, Silke Krieg, als Sachkundige Bürgerin gewonnen zu haben. Silke wird uns künftig als Mitglied im Ausschuss für Wirtschafts- und Strukturpolitik unterstützen.

Durch diese Veränderungen wird unsere sechsköpfige Kreistagsfraktion künftig von vier Sachkundigen BürgerInnen unterstützt.

04Mai

Schüler sehen Rot-Grün vorne

Aus der Marler Zeitung

Vor Beginn der Podiumsdiskussion mussten die Besucher an die Urne. Zur Wahl standen die Debattanten, sechs Direktwahlkandidaten des Wahlkreises 72. Die anschließende Diskussion nutzen sie, um die jungen Zuhörer in der gut gefüllten Aula des Gymnasiums im Loekamp (GiL) von ihren Meinungen und Zielen zu überzeugen.

Die rot-grüne Minderheitsregierung hofft bei der Landtagswahl auf eine Mehrheit – von den Besuchern der Podiumsdiskussion hätten sie diese bekommen. Darauf lässt zumindest das Ergebnis des ersten Wahldurchgangs schließen, den die Schüler des Leistungskurs Sozialwissenschaften vor Beginn der Debatte durchführten.

SPD-Mann Hans-Peter-Müller wäre mit 38 Prozent aller Stimmen in den Landtag gezogen, Christian Wegner von den Grünen als Zweitplatzierter mit 20 Prozent. Doch auch die übrigen Debattanten genossen die Rückendeckung des Publikums: Christian Folke von der Piratenpartei, Friedrich-Josef Geisthövel von den Linken und Ludger Samson von der CDU in Vertretung für den abwesenden Josef Hovenjüren wären ebenfalls in den Landtag gezogen. Einzig FDP-Mann Peter Amsel lag zu Beginn der Debatte unter der fünf-Prozent-Marke. Gegen Ende wurde aber noch einmal gewählt – und bis dahin hatten die Politiker genügend Zeit, die jungen Zuhörer am GiL noch einmal umzustimmen.

Piraten legen zu

Unter anderem zum Thema Studiengebühren. Kaum sprach sich Peter Amsel (FDP) für die Wiedereinführung aus, fingen die rund 70 Zuhörer aufgeregt an zu tuscheln. Kein Wunder: nahezu alle von ihnen sind Schüler, das Thema Studiengebühren berührt sie direkt. „Wie wollen Sie denn dann Kindern aus bildungsfernen Schichten die Möglichkeit geben, aufzusteigen?“, fragt ein Gymnasiast erbost. „Natürlich sollte jedes Kind die gleichen Chancen haben“, antwortet Peter Amsel. „Die Frage ist nur: Wie können wir das erreichen?“ „Bestimmt nicht durch die Wiedereinführung von Studiengebühren!“, ruft eine Stimme aus der hinteren Reihe.

Gegen Ende führte der „Sowi“-Leistungskurs wieder ein Wahlgang durch. Das Ergebnis: SPD und Grüne liegen unverändert vorne, die Linke löst die FDP auf dem letzten Platz ab. Der Gewinner dieser Diskussion war Pirat Christian Folke mit einem Stimmenzuwachs von 10 Prozent.

04Mai

Kandidaten-Check mit Christian Wegner

Grüner Landtags-Kandidat: Christian Wegner

aus: www.abgeordnetenwatch.de

These: Arbeitsplätze haben Vorrang vor Umweltschutz

Ihre Auswahl: Stimme nicht zu

Ihre Begründung: Das Schaffen von Arbeitsplätzen und der Schutz unserer Umwelt stellen für mich keine Gegensätze dar. Gerade im Bereich der Umweltwirtschaft haben wir einen großen langfristigen Wachstumsmarkt, der einen regelrechten Arbeitsplatzboom – auch für den Export – schaffen kann.

These: Die Studiengebühren sollen wieder eingeführt werden.

Ihre Auswahl: Stimme nicht zu

Ihre Begründung: Chancengleichheit und soziale Gerechtigkeit sind gerade durch die Abschaffung der Studiengebühren beispielhaft realisiert worden. Wir sollten auf jedes Talent stolz sein und die bestmögliche Ausbildung – im Interesse unserer Zukunft – unterstützen. Deshalb keine Wiedereinführung der Studiengebühren.

These: Es sollte nur noch einen Schultyp für alle geben.

Ihre Auswahl: Stimme nicht zu

Ihre Begründung: Ich stehen klar für ein längeres gemeinsames Lernen, damit die Schullaufbahn länger offen bleibt. Dies ist leistungsfördernder und sozial gerechter. Es ist unser Ziel, dass die Schule jedes Kind bestmöglich und individuell fördern kann, um alle Talente zu entwickeln. Wir brauchen Jeden!

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