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13Nov

80 Teilnehmer beim „Flashmob“

Stimberg-Zeitung vom 13.11.2010

Schule aus, Daumen runter, alle bitte hinlegen. Es ist ein ungewöhnliches Szenario, das sich den Passanten am Freitag um 13.40 Uhr in der City bietet. Mehr als 80 Menschen – größtenteils Jugendliche – schmeißen sich auf den Boden.

Es ist Protestzeit vor der „Neuen Mitte“. Jusos, Bündnis-Grüne, Linkspartei und Schüler (vorwiegend vom Willy-Brandt-Gymnasium) machen mobil gegen das Thema Atomkraft. Teilweise in Schutzanzüge gehüllt, ausgestattet mit „Atomkraft, nein danke“-Fahnen, treffen sich die Teilnehmer am Berliner Platz. Neudeutsch spricht man vom „Flashmob“.

Ein spontan entstehender Menschenauflauf mit teils Aufsehen erregenden Aktionen. Shoaiub Nazir, Vorsitzender der Jusos, dirigiert die Masse für wenige Minuten. Zunächst einfaches Versammeln. Dann ein kollektives Schweigen. Dann alle bitte den Daumen runter als Zeichen des Protestes. Und schließlich werfen sich alle für 60 Sekunden auf den Boden. Sie eint ihr Ärger über den Castor-Transporte und Laufzeitverlängerungen von Atomkraftwerken.

Verfasst am 13.11.2010 um 18:57 Uhr von mit den Stichworten , .
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