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„Pasta-Wochen“ als Hoffnungsträger

Stimberg-Zeitung vom 06.10.2010

Ganze 32 Kinder bis zum Sommer 2010, die durchschnittlich in der neuen Mensa eines Schulzentrums mit rund 1800 Mädchen und Jungen zu Mittag essen – diese Zahl sorgte auch im Schulausschuss für Gesprächsstoff.

Selbst die Tatsache, dass im September die Zahl auf 45 leicht angestiegen ist, täuscht nicht über die Tatsache hinweg, dass sich in Sachen Verpflegung an Haupt- und Realschule sowie Gymnasium etwas ändern muss. „Die bisherige Bilanz kann nicht zufrieden stellen“, meinte Bernd Steck vom Schulamt in seinem Rechenschaftsbericht.
Die Crux: Es liege nicht einmal an der Qualität und der Menge der ausgegebenen Speisen, sondern vielmehr an organisatorischen Gründen. Stadtverwaltung und Schulleiter haben inzwischen Gespräche mit der Catering-Firma Eberhardt aus Neuss geführt, damit die Akzeptanz für die neue Mensa verbessert wird. Erste Änderung: Der Vorlauf für eine Essens-Bestellung wird verkürzt, bislang musste für die Folgewoche bis mittwochs geordert werden, ab sofort bis donnerstags. Noch mehr Flexibilität werden Eltern und Kinder allerdings nicht erwarten dürfen. Eine Bestellung am gleichen Tag ist aus organisatorischen Gründen nicht machbar.
Zweite wesentlichere Änderung: Nach den Herbstferien werden an zwei Tagen in der Woche (mittwochs und donnerstags) versuchsweise bis voraussichtlich Ende November „Pasta-Wochen“ eingeführt. Zwei Nudelgerichte mit Soße gibt es dann auf die Schnelle ohne Voranmeldung, eventuell alternativ auch Pizza. Mit Ende des Kurz-Angebotes soll erörtert werden, ob es etwas gebracht hat bei der Zahl der Essens-Buchungen und welche Konsequenzen gezogen werden. Wer die Gerichte vom normalen Speiseplan wünscht, muss weiterhin vorwählen. Die Kosten für „Pasta-Wochen“ oder andere Bestellungen sind identisch: 2,30 Euro pro Tag.
Die Alternativen wurden vom Ausschuss im Grundsatz begrüßt. „Ein Pasta-Tag ist in Ordnung, aber bitte nicht über die ganze Woche, denn wir setzen ja auf gesundes Essen“, meinte Silke Krieg (Bündnis-Grüne). Dass im Normalprogramm bereits vegetarische Kost vorgesehen sei, begrüßte Christopher Roch (Die Linke), der bei den vorgelegten Zahlen sowieso keine Hysterie ausmachen will. „Über einen längeren Zeitraum wird sich alles angleichen. Ich sehe keinen Grund zur Sorge.“

Verfasst am 07.10.2010 um 18:12 Uhr von mit den Stichworten , , .
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