Weiter zum Inhalt
07Jul

Gründung der BI „Rettet den Stadtpark“

Rettet den Oer-Erkenschwicker Stadtpark

Um die Bebauung des Oer-Erkenschwicker Stadtparks zu verhindern hat sich jetzt die Bürgerinitiative „Rettet den Stadtpark“ gegründet. Die überparteiliche unabhängige BI trifft sich am kommenden Freitag, 12. Juli, 19 Uhr im Schulungsraum des Magazins auf der Zeche Ewald Fortsetzung an der Ewaldstraße 27.

Sprecher Armin Ziesmann: „Wir heißen alle Bürger willkommen, die sich für die wichtige Grünfläche einsetzen wollen. Wir brauchen viele Mitstreiter um das Ziel zu erreichen.“

Die Onlinepetition (www.openpetition.de/!kdbpp) haben bislang 700 Unterstützer aus der Stimbergstadt unterschrieben. Jetzt werden die Ratsvertreter aller Parteien angeschrieben und um eine Stellungnahme gebeten. Dem Initiator der Onlinepetition reicht das jedoch nicht aus.

Notwendig sei die Gründung der Bürgerinitiative, da SPD, CDU, Die Linke und BOE die Interessen der Stadtparkretter ignorieren. „Unseren Antrag, die Bebauung abzulehnen und nach alternativen Flächen zu suchen wurde von diesen Fraktionen in der Ratssitzung vom 4. Juli abgelehnt“, erläutert der grüne Fraktionsvorsitzende. Jetzt müssen weitere Maßnahmen und Aktionen auf den Weg gebracht werden, um den wertvollen Stadtpark zu erhalten.

Auch die Lokalzeit Dortmund des WDR beleuchtete am 05.07.2019 die Pläne zur Bebauung des Oer-Erkenschwicker Stadtparks. Journalisten des WDR befragten Bürger im Stadtpark, den Bürgermeister Carsten Wewers, den Fraktionsvorsitzenden Bündnis 90/Die Grünen Armin Ziesmann und den Experten für Landschaftsökologie der TU Dortmund Prof. Dietwald Gruehn (www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-dortmund/video-oer-erkenschwicks-einziger-park-soll-wohnbebauung-weichen-100.html). Der weltweit anerkannte Wissenschaftler hält den Stadtpark aus sozialen, ökologischen und ökonomischen Gründen  für äußerst ungeeignet für die Wohnbebauung (www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-dortmund/video-studiogast-prof-dietwald-gruehn-landschaftsoekologe-100.html).

06Jul

WDR Lokalzeit DO berichtet über Stadtpark OE

Foto: WDR Homepage

Die Pläne zur Bebaung des Oer-Erkenschwicker Stadtparks beleuchtete die Lokalzeit Dortmund des WDR am 05.07.2019. Journalisten des WDR befragten BürgerInnen im Stadtpark, den Bürgermeister Carsten Wewers, den Fraktionsvorsitzenden Bündnis 90/Die Grünen Armin Ziesmann und den Expterten für Landschaftsökologie der TU Dortmund Prof. Dietwald Gruehn zu den Bebauungsplänen, die in der Ratssitzung vom 04. Juli 2019 vorgestellt wurden.

Hier der Link zu dem WDR-Bericht über den Stadtpark Oer-Erkenschwick:
https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-dortmund/video-oer-erkenschwicks-einziger-park-soll-wohnbebauung-weichen-100.html

Hier der Link zu der Stellungnahme von Prof. Dietwald Gruehn:
https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-dortmund/video-studiogast-prof-dietwald-gruehn-landschaftsoekologe-100.html

06Jul

Antrag zur Rettung des Oer-Erkenschwicker Stadtparks

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen stellte in der Ratssitzung vom 04. Juli 2019 den folgenden Antrag zur Sache, um den Stadtpark zu erhalten:

„Der Rat lehnt die Bebauung des Stadtparks ab und beauftragt die Verwaltung nach alternativen Flächen für Wohnbebauung zu suchen.“

Der Antrag wurde mit den Stimmen der Fraktionen SPD, CDU, Die Linke und BOE abgelehnt.

26Jun

Online-Petition für den Erhalt des Stadtparks

Oer-Erkenschwicker Stadtpark
Foto: Armin Ziesmann

Link zur Online-Petition: https://www.openpetition.de/!kdbpp

Der Stadtpark in Oer-Erkenschwick soll als Erholungs- und Freizeitfläche erhalten bleiben.

Ein Investor plant, die Grünflächen des Stadtparks mit 150 Wohnungen und Parkplätzen zu bebauen. Dieser Antrag steht im Rat der Stadt Oer-Erkenschwick am 04.07.2019 auf der Tagesordnung. Wir lehnen dieses Vorhaben ab.

Die Unterlagen zu dem Vorhaben des Investors finden Sie im Ratsinformationssystem unter dem folgenden Link:

oer-erkenschwick.more-rubin1.de/sitzungen_top.php?sid=2019-RAT-64

Begründung

Der Stadtpark Oer-Erkenschwick zwischen den Straßen Hovelfeldweg, An der Aue und Schultenstraße bedeutet für viele tägliche Besucher ein großes Stück Lebensqualität.

Der Stadtpark ist eine grüne Oase in der umliegenden Bebauung mit Hochhäusern und dient vielfältigen Freizeitaktivitäten:

  • grüne Frischluftquelle für die Innenstadt,
  • sozialer Treffpunkt für unterschiedlichste Menschen,
  • Spielfläche für Kinder und Erwachsene mit Spiel- und Sportgeräten,
  • Erholungsfläche mit schattenspendem alten Baumbestand,
  • Lebensraum für Kleintiere, wie Kaninchen, Maulwürfe und Insekten,
  • Picknickfläche für Familien und
  • Frischluftschneise.

Die Bebauung und Versiegelung des Stadtparks würde die Lebensqualität, das soziale Klima und die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt erheblich verringen. Viele BürgerInnen speziell in den umliegenden Hochhäusern würde eine öffentliche Grünfläche als Erholungsort und sozialer Treffpunkt verloren gehen.

Momentan gibt es in Oer-Erkenschwick keine parkähnliche Grünfläche, die ein ähnliches Erlebnis wie im Stadtpark ermöglicht.

Die Luftqualität und das Mikroklima in der Innenstadt würden sich deutlich verschlechtern, da der Stadtpark für eine Abkühlung sorgt, die bei Hitzeperioden über 30 Grad Celsius, eine Wohltat darstellt. Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Armin Ziesmann

23Jun

Antrag: Oer-Erkenschwick erklärt den Klimanotstand

Oer-Erkenschwick, 16.06.2019

Oer-Erkenschwick erklärt den Klimanotstand

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Oer-Erkenschwick bittet, den nachfolgenden Antrag auf die Tagesordnung der Ratssitzung am 04.07.2019 zu setzen:

  1. Der Rat der Stadt Oer-Erkenschwick stellt fest, dass die gravierenden Veränderungen des Weltklimas auch Oer-Erkenschwick betreffen und erklärt für das Stadtgebiet den Klimanotstand. Damit soll die Eindämmung der Klimakrise und ihrer schwerwiegenden Folgen als Aufgabe höchster Priorität auch auf Ebene unserer Stadt anerkannt werden.
  2. Bei allen zukünftigen Entscheidungen der Politik und der Verwaltung sind die Auswirkungen auf das Klima zu hinterfragen und sollen Möglichkeiten zur Eindämmung des durch Menschen gemachten Klimawandels genutzt werden. 
  3. Der Rat berücksichtigt ab sofort die Auswirkungen auf das Klima bei jeglichen Entscheidungen, und bevorzugt Lösungen, die sich positiv auf Klima-, Umwelt- und Artenschutz auswirken. Hierzu wird für sämtliche politische Beschlussvorlagen ab September 2019 das Kästchen „Auswirkungen auf den Klimaschutz“ mit den Auswahlmöglichkeiten „Ja, positiv“, „Ja, negativ“ und „Nein“ verpflichtender Bestandteil.
    Wird die Frage mit „Ja, positiv“ oder „Ja, negativ“ beantwortet, muss die jeweilige Auswirkung in Zusammenarbeit mit dem Klimaschutzbeauftragten in der Begründung dargestellt werden.
    Wird eine Klimarelevanz mit „Ja, negativ“ festgestellt, muss eine klimaschonende Alternative aufgezeigt und eine mögliche Kompensationsmaßnahme vorgeschlagen werden.
weiterlesen »


Valides XHTML & CSS. Realisiert mit Wordpress und dem Blum-O-Matic -Theme von kre8tiv.
44 Datenbankanfragen in 0,540 Sekunden · Anmelden